Am vergangenen Dienstag wurden Rettungsdienste und Polizei mit zahlreichen Alarmen konfrontiert. Zu den schwerwiegendsten gehörten ein in Seenot geratener Badegast und das Verschwinden von Kindern. Die örtliche Polizei, Rettungsschwimmer der Guardia Civil und sogar ein Such- und Rettungshubschrauber mussten mobilisiert werden.
Allzu oft hören wir von dem Leid, das solche Verschwinden verursachen, doch glücklicherweise endeten sie in diesem Fall alle mit einem Happy End.
Bei der Badenot handelte es sich glücklicherweise um einen Fehlalarm, der am frühen Nachmittag ausgelöst wurde, als ein Rettungsschwimmer meldete, er habe am Playa del Cura eine Frau entdeckt, die sich an einer der Bojen festhielt, die den Badebereich begrenzten. Er habe gesehen, wie sie unter Wasser verschwand.
Zunächst wurde ein Boot der Seenotrettung eingesetzt, anschließend ein Such- und Rettungshubschrauber angefordert, der das verdächtige Gebiet entlang der Promenade Juan Aparicio mehrmals überflog. Die Suche wurde nach etwa einer Stunde abgebrochen, da keine Spur des Badenden gefunden wurde. Laut Strandstadtrat Javier Manzanares waren sich die Behörden einig, dass es sich höchstwahrscheinlich um einen Fehlalarm handelte.
Als die Suche abgebrochen wurde, folgten Meldungen über ein vermisstes zehnjähriges Mädchen ausländischer Herkunft, das zuletzt beim Baden gesehen worden sein soll, ebenfalls am Playa del Cura. Glücklicherweise tauchte sie eine halbe Stunde später wohlbehalten wieder auf, sehr zur Erleichterung ihrer Familie und der Rettungskräfte.
Die Rettungsschwimmer der Grupo EULEN, dem Unternehmen, das den Rettungsdienst in Torrevieja anbietet, haben ihren Dienst erst letzte Woche angetreten, nachdem es zu administrativen Problemen mit dem Vertrag gekommen war. Sie haben jedoch bereits zwei tote Badende aus dem Meer geborgen, wodurch die jungen Rettungsschwimmer langsam das Vertrauen der Strandbesucher und Badegäste gewinnen.
Natürlich waren die Ereignisse am Dienstag in Play del Cura auch von den üblichen Protesten von Anwohner- und Touristengruppen gegen die mangelnde Infrastruktur der Stadt geprägt. Hinzu kommt das Verkehrschaos auf der N332, die insbesondere auf der kilometerlangen Straße zwischen Jardín de las Naciones und Punta Prima häufig von Unfällen und Staus geprägt ist.
Es scheint, dass die jährliche Kundgebung der Madrider in diesem Jahr etwas früher stattgefunden hat.
Was können wir sonst noch sagen, außer, dass der Sommer endlich da ist!












