Beamte der örtlichen Polizei retteten mit Unterstützung der diensthabenden Rettungsschwimmer ein Segelboot, das vor der Küste von La Marina abgetrieben war.
Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch gegen 17:00 Uhr, als Schwimmer das sechs Meter lange Boot auf sich zukommen sahen, das Geräusche misslungener Motorstartversuche von sich gab.
Der Kapitän des Bootes warf den Anker etwa 150 Meter vor der Küste, doch der lockere Boden und die starke Strömung führten dazu, dass das Boot weiterhin im Sog blieb und nun den Anker hinter sich herzog.
Das Boot wurde über die Küstenmarkierungsbojen gezogen, was von den Rettungsschwimmern beobachtet wurde. Diese alarmierten daraufhin die Polizei, die wiederum die Notrufzentrale 112 benachrichtigte und das Notfallprotokoll umsetzte, indem sie ein Rettungsschnellboot aus Santa Pola entsandte.
Die Polizei hatte unterdessen einen Sicherheitsbereich entlang der Küste eingerichtet, während sich zwei Rettungskräfte dem Boot näherten, um den Kapitän bis zum Eintreffen des Rettungsschiffes zu beruhigen. Der Kapitän erklärte daraufhin, er könne aufgrund der leeren Bootsbatterie keine Hilfe per Funk anfordern.
Als das Rettungsboot eintraf, wurde das manövrierunfähige Boot nach einem komplexen Manöver durch die unruhige See an das Rettungsschiff gebunden, das es dann zurück in den Hafen von Guardamar schleppte.













