GESCHÜTZTES GEBIET ERLEIDET BRANDSCHÄDEN

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Die Golfer auf Campoamor schienen das Feuer überhaupt nicht zu bemerken

Die Nachbarschaftsvereinigung „San Miguel Arcángel“ meldete letzte Woche einen Waldbrand in einem Vogelschutzgebiet (ZEPA) in der Sierra de Escalona und der Dehesa de Campoamor. Betroffen waren ein Kiefernwaldgebiet und der Monte Bajo. Das Feuer brach am vergangenen Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr aus und betraf eine Fläche von rund 1,500 Quadratmetern.

Augenzeugen zufolge wurde das Feuer von jemandem gelegt, der landwirtschaftliches Schnittgut verbrannte. Als der Wind daraufhin stärker wurde, gerieten die Flammen in einem zu dieser Zeit besonders trockenen Gebiet außer Kontrolle.

Der Verband hat sich an den Stadtrat gewandt und darum gebeten, die Genehmigungen für das Verbrennen von landwirtschaftlichem Schnittgut streng zu kontrollieren und Vorkehrungen zu treffen, um die Ausbreitung solcher Brände zu verhindern. Sie erklären, das Feuer sei völlig vermeidbar gewesen und hätte durchaus zu einer ökologischen Katastrophe unabsehbaren Ausmaßes führen können.

Gleich die Straße runter, am Montagmorgen, auf dem Campoamor Golfplatz, in einem Gebiet neben dem 1st Am Loch verbrannte das Greenkeeping-Personal sein eigenes Schnittholz, und es schien, als würde sich das Feuer außer Kontrolle ausbreiten, da die Golfer einfach weiterspielten, ohne die Flammen zu bemerken, die weniger als 50 Meter entfernt brannten.

Bei näherer Betrachtung wurde der betroffene Bereich offenbar vom Personal des Golfplatzes beaufsichtigt. Ein Sprecher des Golfplatzes erklärte, dass zu keinem Zeitpunkt die Gefahr bestanden habe, dass sich das Feuer auf den Platz oder seine Umgebung ausbreiten oder Personal oder Golfer verletzen könnte.