Die Zahl der Online-Käufer stieg von 18.6 Millionen im Jahr 2014 auf 20.4 Millionen im Jahr 2015

Die Zahl der Online-Käufer stieg von 18.6 Millionen im Jahr 2014 auf 20.4 Millionen im Jahr 2015. Die durchschnittlichen Ausgaben lagen bei 1,016 Euro und damit um 15.9 Prozent über dem Vorjahreswert.

Der B2C-E-Commerce wächst in Spanien weiterhin und erreichte im Jahr 20.75 2015 Milliarden Euro, 27.5 % mehr als 2014. Dies geht aus der B2C-E-Commerce-Studie 2015 hervor, die vom Nationalen Observatorium für Telekommunikation und Informationsgesellschaft (ONTSI) unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Energie, Tourismus und Digitale Agenda durchgeführt wurde.

Dieser Anstieg ist höher als in den Jahren 2013 und 2014 und ist auf die gestiegene Zahl der Online-Käufer zurückzuführen, die von 18.6 Millionen im Jahr 2014 auf 20.4 Millionen im Jahr 2015 anstieg. Ein weiterer Faktor sind die durchschnittlichen Ausgaben pro Käufer und Jahr, die bei 1,016 Euro liegen, was einem Anstieg von 15.9 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die Studie analysiert das Profil des Online-Käufers, das dem allgemeinen Online-Nutzer ähnelt, wobei sich der Trend zur Diversifizierung fortsetzt. Obwohl die Käufer überwiegend zwischen 25 und 49 Jahre alt sind und in Großstädten mit über 100,000 Einwohnern leben, lässt sich ein gewisser Trend zu älteren Käufern feststellen, wobei der Anteil der über 50-Jährigen zunimmt und die Einwohnerzahl kleinerer Städte mit über 20,000 Einwohnern moderat zunimmt.

Was den Ort der Online-Käufe betrifft, so ist das Zuhause nach wie vor der beliebteste Ort (92.2 %). Allerdings nimmt der Anteil der Einkäufe unterwegs weiter zu und liegt erstmals auf Platz zwei (12.9 %), noch vor dem Arbeitsplatz, der auf Platz drei (8.9 %) zurückgefallen ist. Kredit- und Debitkarten bleiben das bevorzugte Zahlungsmittel für diese Art von Einkäufen (67.2 %).

Spitzenreiter im Online-Handel sind weiterhin Reisetickets (45.3 Prozent), der Kauf von Eintrittskarten für Veranstaltungen stieg vom vierten auf den zweiten Platz (40.4 Prozent), gefolgt vom Kauf von Kleidung, Accessoires und Sportartikeln (40 Prozent) sowie der Reservierung von Unterkünften und Pauschalreisen (39.8 Prozent).

Zu den häufigsten Gründen für Online-Käufe zählen der Preis (78.6 %), die Bequemlichkeit (69.6 %) und die Zeitersparnis (49.5 %). Zu den Gründen, die Menschen vom Online-Kauf abhalten, zählt der Wunsch, sich das Produkt im Geschäft anzusehen (73 %). Die Versandkosten hingegen sind laut Käufern ein Verbesserungspotenzial (80.9 %).

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