CALLOSA: POLIZEIMENKEL IN DER NACHTSCHICHT ANGEPRÜFT

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Das Fahrzeug wurde verlassen unweit des Ortes aufgefunden, an dem es zuerst gestohlen wurde.

Polizeibeamte aus Callosa de Segura erklärten, dass in der Stadt ein kritischer Mangel an Beamten für die Nachtpatrouillen in der Stadt vorliege, was sie auf die schlechte Organisation innerhalb der Polizei zurückführen.

Sie geben an, dass die Zahl der Raubüberfälle in der Gegend gestiegen sei, während die Verhaftungsrate um 80 % gesunken sei. Die Beamten nennen als Beispiel den kürzlich aus dem Werkhof der Stadtverwaltung gestohlenen Wagen. Der Diebstahl sei eine direkte Folge der Reduzierung der Nachtschichtbeamten gewesen.

Obwohl das Auto später wiedergefunden werden konnte, fehlt noch immer eine große Menge an Werkzeug und Ausrüstung im Wert von etwa 5000 Euro.

„In jüngster Zeit kam es auch zu zahlreichen anderen Diebstählen“, sagte ein Beamter und machte dafür das Chaos und die schlechte Organisation sowohl der Führung als auch des Regierungsteams verantwortlich.

Die Ursache des Problems scheint das neue Arbeitszeitmodell zu sein: Derzeit sind drei Schichten rund um die Uhr im Einsatz. Das bedeutet, dass in der Gemeinde immer nur eine Patrouille im Einsatz ist. Vor einer kürzlichen Umstrukturierung gab es offenbar vier Patrouillen. Der Sprecher sagte, das Personal werde nicht mehr effizient eingesetzt.

Er warnt außerdem davor, die Angelegenheit rasch zu klären, da es angesichts der bevorstehenden Ferienzeit mit ziemlicher Sicherheit zu einem Anstieg der Kriminalität kommen werde, den die Polizei derzeit nicht bewältigen könne.

Francisco Maciá, der für die Policia Locale zuständige Stadtrat, wies die Kritik der Beamten jedoch zurück und sagte, dass kürzlich erhobene Daten zeigten, dass die Kriminalitätsrate in letzter Zeit tatsächlich gesunken sei.

Er argumentiert außerdem und fügt hinzu, dass es „während der Festtage im letzten Jahr in der Ferienwoche kaum zu Vorfällen gekommen sei.“