Obwohl weitere 4 Millionen Euro aufgebracht werden müssen, wünschen sich über 56 % der Einwohner von Pilar de la Horadada die Fertigstellung des neuen Kulturzentrums „La Paloma“, das entlang der Av de la Constitution und fast neben der Grundschule Virgen del Pilar gebaut werden soll.
Diese Zahl wurde nach einer telefonischen Umfrage unter 3,721 Haushalten am 22. und 23. Oktober ermittelt. Die Ergebnisse zeigten, dass 56.2 % der befragten Männer eine Wiederaufnahme der Arbeiten befürworten, verglichen mit 54.1 % der Frauen. Die regierende Minderheitspartei PSOE wird das Thema nun in der nächsten Plenarsitzung der Stadt zur Sprache bringen und hofft auf die Zustimmung des Stadtrats.
Der Rat präsentierte ein neues Bild des Gebäudes nach Abschluss der Arbeiten. Nach dem Abriss des Turms, der wie ein großer Vogel aussah, wird es nicht mehr wie eine Taube aussehen.
Auch der Zuschauerraum wird verschwunden sein. Zwar bleibt ein großer zentraler Raum für Veranstaltungen und Aufführungen bestehen, diese werden künftig jedoch unter freiem Himmel stattfinden.
Der Bau des ursprünglichen Zentrums, das noch heute größtenteils als Mahnmal für die übermäßigen Ausgaben des ehemaligen Stadtrats steht, wurde vor über einem Jahrzehnt abgebrochen, als sich herausstellte, dass das ursprüngliche Budget von 2.4 Millionen auf über 12 Millionen Euro angestiegen war. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Stadtrat bereits 6 Millionen ausgegeben.
Doch trotz der Einstellung des Baus durch einen Gerichtsbeschluss in Elche mussten weitere 2,359,414 Euro als Entschädigung an die Firma gezahlt werden, die das umstrittene Gebäude errichtet hatte, da das Projekt nie fertiggestellt wurde.














Als Einwohner und Steuerzahler von Pilar de la Horadada würde es mich interessieren, wer diese „Umfrage“ durchgeführt hat, da der derzeitige Gemeinderat die Kosten und Projektdetails nur ungern mit anderen Gemeinderäten teilt, geschweige denn mit den Einwohnern!
Es ist richtig, dass die Mehrheit der Stadt Pilar das Projekt zu Ende bringen möchte, aber dem müssen alle gewählten Stadträte zustimmen, wenn die PSOE alle Informationen zu den Kosten und dem neu gestalteten Projekt bereitstellt, wie es angefordert wurde und seit einigen Monaten nicht mehr erfolgt ist.
Ich weiß, dass Sie die Pressemitteilungen der PSOE wiederholen, aber ich bin der Meinung, dass Sie diesen Bericht mit der Mehrheit der Oppositionsräte untersuchen sollten, um die wahre Geschichte hinter diesem Projekt zu erfahren.
Der Bericht stammt aus einem Artikel, der am Mittwoch in der spanischen Presse erschien. Soweit mir bekannt ist, gab es keine Pressemitteilung.