Der Bau weiterer 1,500 Immobilien im letzten unbebauten Küstenabschnitt direkt am Meer bei Cala Mosca scheint nun so gut wie genehmigt zu sein.
Obwohl der Plan geändert wurde, ist der Bau auf weiteren 2.96 Hektar vor dem Sektor D-1 Alameda del Mar noch immer zulässig. Er ist anscheinend seit dem 16. Dezember auf der Website des Stadtrats zu sehen, aber offenbar gut versteckt.
Die Frist zur Einsichtnahme in die Unterlagen und zur Erhebung von Einwänden entweder über die Website (www.orihuela.es) oder in den Büros der Planungsabteilung in Orihuela an der Plaza del Carmen endet am 27. Januar.
Marta Guillén, Stadträtin und Sprecherin von Cambiemos, sagte, ihre Partei werde weiterhin Einwände gegen das Projekt erheben. Sie befürchtet jedoch, dass der Plan, sobald ihre Einwände diskutiert und von den Behörden unweigerlich zurückgewiesen worden seien, einfach weitergeführt werde und der letzte freie Platz an der Küste unter Tonnen von Zement verschwinden werde.
Guillen sagte, dass die Informationen über die Änderung „gut versteckt und selbst für mich schwer zu finden sind, und ich weiß, wie die Website funktioniert. Daraus geht hervor, dass der Stadtrat von Orihuela zwar als erster Einspruch gegen den Bau weiterer Wohnblöcke auf dem letzten Kilometer unberührten Strandes erheben sollte, die Anwohner jedoch durch das Verbergen der Informationen daran gehindert werden, dies herauszufinden und ihre Einwände gegen ein Thema vorzubringen, das schon immer eine intensive Debatte und gesellschaftliche Ablehnung hervorgerufen hat“.
Guillén warf der PP-Regierung vor, völlig nachgegeben und „dem Bauherrn den Weg geebnet“ zu haben.
Die Urbanisierung des Sektors ist bereits abgeschlossen, die Straßen verlaufen gemäß dem ursprünglichen Plan. Daher muss der Bauträger die Urbanisierung nun an das Schutzgebiet anpassen.
Die Stadträtin für Städteplanung, Begoña Cuartero, bestätigte, dass die Stadt grünes Licht für die Fortsetzung des Prozesses gegeben habe. Sie sagte: „Das Einzige, was sich bei dem Projekt geändert hat, ist die Anpassung dieser Grünflächen an das geschützte Gebiet.“
Guillén wurde ihren Einwänden nun von der FAOC (Federación de Asociaciones de.) angeschlossen Orihuela Costa), und die Küstenpolitische Partei CLARO. Obwohl zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt ist, welche gemeinsamen Maßnahmen sie ergreifen wollen, informieren die einzelnen Organisationen ihre Mitglieder aktiv über soziale Medien und rufen alle Umweltschützer und Küstenbewohner zur Unterstützung auf.
Alle drei Organisationen äußern zudem ihre besondere Besorgnis darüber, dass die Erschließung weiterer 1500 Grundstücke die Küsteninfrastruktur noch stärker belasten wird, da diese bereits jetzt mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat.













