Die Gemeinde Los Alcázares hat weitere Investitionen in Höhe von 3.7 Millionen Euro angekündigt, um weiterhin mit dem Ziel zu investieren, den Schutz und die Wiederherstellung des Mar Menor zu gewährleisten. Dazu werden drei vorrangige Maßnahmen umgesetzt, deren Ziel darin besteht, Lecks aus dem Abwassernetz in das Mar Menor sowie aus dem Grundwasserspiegel in das Abwassernetz zu verhindern.

Zur Durchführung dieser Maßnahmen verfügt Los Alcázares über eine Investition von 3.75 Millionen Euro, die es von der Zentralregierung im Rahmen seines vorrangigen Aktionsplans zum Schutz des Mar Menor erhalten hat.

Die Investition dient der Erweiterung der Sammelbehälter der Pumpstationen Pronorte 1 und Pronorte 2, der Erneuerung der Hebepumpen dieser Stationen, der Erweiterung und dem Materialaustausch der Rohre, die das Wasser nach Lo Vallejo transportieren, sowie der Ummantelung von mehr als 1,300 Laufmetern Abwasserkanälen.

„Derzeit können unsere Abwasserpumpstationen 300 Kubikmeter pro Stunde zur Kläranlage befördern. Nach diesen Maßnahmen würde sich diese Kapazität um weitere 680 Kubikmeter pro Stunde erhöhen. Dadurch könnte das Eindringen von Abwasser ins Mar Menor leichter vermieden werden“, erklärt der Bürgermeister von Los Alcázares, Mario Pérez Cervera.

Die Maßnahmen haben eine Ausführungsfrist von drei Jahren, das Konsistorium versichert jedoch, dass man beabsichtige, sie vor Ende 2023 abzuschließen.

„Mit diesen 3.7 Millionen Euro und den bereits in Los Alcázares investierten 3 Millionen Euro beläuft sich die Gesamtinvestition auf 6.7 Millionen Euro für die Verbesserung des Abwassernetzes in unserer Stadt, den Ausbau des Regenwassernetzes und den Austausch des Trinkwassernetzes. Diese Investitionen begannen 2022 und wir hoffen, sie 2023 abzuschließen“, so der Bürgermeister abschließend.