Manchester United soll vor dem Transferfenster im Januar ein Rekordangebot von Getafe für den ausgeliehenen Star Mason Greenwood erhalten haben – doch Sir Jim Ratcliffe weigert sich, in naher Zukunft eine Entscheidung zu treffen, da Gerüchte aufkommen, dass auch Real Madrid bald ins Rennen einsteigen wird.
Der 22-Jährige wechselte im Sommer ins Estadio Coliseum. Der kleine Verein aus Madrid gewann das Transferrennen um den Stürmer, nachdem Manchester United Greenwood ausgeliehen hatte. Da seine Rückkehr in die United-Farben zu umstritten war, hielt man es für das Beste, wenn der Spieler seine Karriere abseits der aufdringlichen englischen Medien neu aufbaut.
Greenwoods Zeit in Spanien verlief jedoch deutlich besser als erwartet. Der in Bradford geborene Stürmer hat sich zusammen mit seiner Partnerin Harriet Robson gut in den Vororten von Madrid eingelebt, während sich Getafe ganz auf seine fußballerischen Fähigkeiten konzentriert und nicht auf die Kontroversen, die er nach seiner vorherigen Position in Manchester hinter sich gelassen hat.
Das spiegelte sich auch auf dem Platz wider. Getafe belegt aktuell den achten Platz in der LaLiga, und Greenwood trug maßgeblich dazu bei. In nur 15 Einsätzen erzielte er fünf Tore und legte vier weitere auf. Er war der Star der Mannschaft von José Bordalas.
Angesichts des Interesses von Vereinen wie Valencia, Villarreal, Atletico Madrid und Barcelona scheint Real Madrid nun über einen möglichen Deal nachzudenken, der Greenwood die Chance geben würde, sich dem wohl größten Verein im Weltfußball anzuschließen, ohne die Luxusvilla in Madrid verlassen zu müssen, die er inzwischen zu seinem Zuhause gemacht hat.
Ein Angebot liegt bislang jedoch noch nicht vor, obwohl Getafe laut The Sun Kontakt zu United aufgenommen hat, um ihnen ein Vereinsrekordangebot in Höhe von 46 Millionen Euro (der aktuelle Vereinsrekord liegt bei 11 Millionen Euro) zu unterbreiten, um Greenwoods Leihe vor dem Januar-Transferfenster in einen dauerhaften Vertrag umzuwandeln.
Ob wahr oder nicht, die Spekulation unterstreicht auf jeden Fall die großen Fortschritte, die Greenwood in Spanien gemacht hat, und spiegelt seinen Status als einer der besten Spieler der Liga außerhalb des Würgegriffs der großen Drei wider.













