In den letzten sechs Tagen der Hitzewelle starben in Spanien 6 Menschen
Ab Donnerstag, dem 16. Mai, hat das Gesundheitsministerium erneut den Nationalen Präventionsplan gegen die gesundheitlichen Auswirkungen übermäßiger Temperaturen aktiviert. Ziel des Nationalen Plans ist es, die negativen Auswirkungen übermäßiger Hitze auf die Gesundheit der Bürger zu verhindern und zu mildern, insbesondere bei Risikogruppen wie älteren Menschen, Schwangeren, Minderjährigen und Menschen mit chronischen Erkrankungen sowie bei Personen, die im Freien arbeiten oder sich körperlich betätigen. Im Rahmen des Protokolls können Sie kostenlos offizielle Warnungen für Ihre Region per E-Mail und SMS erhalten. Registrieren Sie sich dazu auf der offiziellen Website (Link unten). Geben Sie Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und Handynummer sowie die gewünschte Provinz (Alicante im Fall von Torrevieja) an und wählen Sie den gewünschten Zeitraum bis Ende September. Nach der Übermittlung Ihrer Daten erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link zur Aktivierung des Dienstes. Klicken Sie diesen Link NICHT an, bis Sie einen Aktivierungscode per SMS erhalten haben. Dies kann einige Stunden dauern. Sobald Sie den Code per SMS erhalten haben, klicken Sie auf den Link, senden Sie den Code ab und schon kann es losgehen. Denken Sie daran, Ihre Daten ausschließlich auf der unten verlinkten offiziellen Website einzugeben. Der Service ist völlig kostenlos. Sollten Websites also Gebühren verlangen, geben Sie Ihre Daten bitte nicht weiter. Hier ist der Link zum Abonnieren der kostenlosen und offiziellen Benachrichtigungen:
https://www.sanidad.gob.es/excesoTemperaturas2024/suscripcion.do
Eine der vorrangigen Maßnahmen des Plans besteht darin, Gesundheitsbehörden und Bürger rechtzeitig vor möglichen Risikosituationen zu warnen. Zu diesem Zweck stellt das Gesundheitsministerium den Autonomen Gemeinschaften täglich von der Staatlichen Wetteragentur (AEMET) erstellte Vorhersagen der Höchsttemperaturen sowie der gesundheitlichen Risikostufen aufgrund hoher Temperaturen zur Verfügung. Diese Informationen werden den Bürgern auch auf der Website des Ministeriums zur Verfügung gestellt. Der Plan definiert für jedes Gebiet eine Temperaturschwelle für gesundheitliche Auswirkungen, ab der ein signifikanter statistischer Zusammenhang zwischen Sterblichkeit und Hitze beobachtet wurde. Jeden Tag legt das Gesundheitsministerium für jedes Gebiet eine tägliche Risikostufe fest, die auf der Differenz zwischen den von der AEMET für den jeweiligen Tag und die folgenden zwei Tage vorhergesagten Temperaturen und der Temperaturschwelle für gesundheitliche Auswirkungen basiert. Es gibt vier Risikostufen (Stufe 0 (grün) – kein Risiko, Stufe 1 (gelb) – geringes Risiko, Stufe 2 (orange) – mittleres Risiko und Stufe 3 (rot) – hohes Risiko). Arbeiter im Freien dürfen ihre Tätigkeiten nicht mehr ausüben, wenn bestimmte Warnstufen aktiviert sind. Die Stufen und Schwellenwerte sind jedoch von Gebiet zu Gebiet unterschiedlich. Daher ist es wichtig, zu prüfen, wo Sie sich befinden. Die Wetterkarte mit Hitzewarnungen finden Sie hier:
https://www.sanidad.gob.es/excesoTemperaturas2024/provincias.do
Die wichtigste Neuerung des Plans für 2024 ist die Einführung der Meteoalert-Zone, die von AEMET als territoriale Ebene für extreme Hitzewarnungen verwendet wird und die in früheren Plänen verwendete Provinzebene ergänzt. Die Berechnung der neuen Schwellenwerte pro Wetterwarnzone wurde von der Forschungsgruppe für Klimawandel, Gesundheit und städtische Umwelt des Gesundheitsinstituts Carlos III durchgeführt. Extreme Hitzewarnungen auf Meteoalert-Zonenebene werden ab dem 3. Juni verfügbar sein. Diese Informationen werden täglich auf der Website des Gesundheitsministeriums aktualisiert (www.sanidad.gob.es). Denken Sie auch daran, immer den Rat von Gesundheitsexperten zu befolgen, z. B. die heißesten Tageszeiten zu meiden, im Schatten zu bleiben, leichte Kleidung zu tragen, auf Alkohol zu verzichten, aber viel Wasser zu trinken, neben anderen wichtigen Maßnahmen.