Entschädigungsanspruch eines sozialistischen Stadtrats abgelehnt

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Der Antrag einer sozialistischen Stadträtin in Torrevieja, Margarita de Francisco, auf Entschädigung wurde abgelehnt, nachdem sie am berüchtigten „Caracola“-Bauwerk von Toyo Ito gestürzt war.
Der Antrag einer sozialistischen Stadträtin in Torrevieja, Margarita de Francisco, auf Entschädigung wurde abgelehnt, nachdem sie am berüchtigten „Caracola“-Bauwerk von Toyo Ito gestürzt war.

Der Antrag der sozialistischen Stadträtin Margarita de Francisco in Torrevieja auf Entschädigung wurde nach einem Sturz an der berüchtigten „Caracola“-Anlage von Toyo Ito abgelehnt. Dieses verlassene Projekt, einst als Schlammbad gedacht, ist zu einem heruntergekommenen Schandfleck im Naturpark Punta de la Víbora geworden.

Der Vorfall ereignete sich 2021, bevor De Francisco ihre derzeitige Funktion als Stadträtin übernahm. Sie reichte im Namen einer Person, die auf dem Gelände gestürzt war, einen Entschädigungsantrag ein. Der Verwaltungsrat lehnte den Antrag jedoch mit der Begründung ab, dass es sich um ein ländliches Gebiet mit unebenem Gelände und üppigem Unkraut handele.

Der Gemeinderat betonte, dass das Gebiet nicht für eine Einzäunung geeignet sei und Besucher daher Vorsicht walten lassen sollten. Darüber hinaus habe der Kläger es versäumt, innerhalb der gesetzten Fristen einen detaillierten Bericht zur Schadensbezifferung vorzulegen oder zusätzliche Unterlagen einzureichen.

Dies ist nicht das erste Mal, dass ein Stadtrat Schadensersatz von der Gemeinde fordert. Der ehemalige Bürgermeister José Manuel Dolón (Los Verdes) hatte bereits zuvor nach einer Reifenpanne Schadensersatz gefordert, ebenfalls ohne Erfolg.