Erst vor wenigen Wochen prangerte Cambiemos Orihuela die Weigerung von Vectoris, dem neuen Vertragspartner der städtischen Sportzentren, an, die ausstehenden Gehälter der Mitarbeiter zu zahlen. Tatsächlich hat Vectoris auch die Gehälter für den Monat November nicht ausgezahlt.
Diese Haltung verstößt eindeutig gegen die Bestimmungen des Artikels 44 des Arbeitnehmerstatuts, der lautet:
„Der Eigentümerwechsel eines Unternehmens, einer Produktionsstätte oder einer autonomen Produktionseinheit führt nicht automatisch zum Erlöschen des Arbeitsverhältnisses; auf den neuen Arbeitgeber gehen die Rechte und Pflichten des früheren Arbeitgebers in Bezug auf Beschäftigung und soziale Sicherheit über, darunter auch die Rentenansprüche gemäß den in seinen spezifischen Regelungen vorgesehenen Bedingungen, sowie generell alle Verpflichtungen im Bereich der ergänzenden sozialen Absicherung, die der Veräußerer erworben hat.“
Als erfolgreicher Bieter ist das neue Unternehmen Vectoris verpflichtet, diese Arbeitnehmerrechte und -pflichten zu übernehmen. Und letztlich haftet die Gemeinde als Hauptauftragnehmerin der Dienstleistung gesamtschuldnerisch.
Noch unfassbarer ist, dass Vectoris nach der Übernahme dieses Notvertrags die Verzögerung bei der Auszahlung des ersten Monatslohns mit Ausreden wie mangelnder Organisation rechtfertigt. Dies zeugt von einem inakzeptablen Mangel an Planung und Engagement und verschlimmert die Lage der Arbeiter, die bereits viel zu viel Unsicherheit ertragen mussten, nur noch weiter.
Cambiemos Orihuela fordert sowohl das beauftragte Unternehmen als auch die Stadtverwaltung auf, ihren gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen und die Rechte der Arbeitnehmer zu gewährleisten. Sie erklären, dass sie nicht zulassen werden, dass sie weiterhin Opfer von Inkompetenz und mangelndem Engagement auf beiden Seiten bleiben.













