Der oriolanische Dichter Miguel Hernández stand im Mittelpunkt einer Wiedergutmachungszeremonie für die Opfer der Franco-Diktatur im Nationalauditorium in Madrid. Unter dem Vorsitz von Pedro Sánchez nahmen bedeutende Regierungsvertreter an der Veranstaltung teil, darunter auch der Minister für Territorialpolitik und Demokratisches Gedächtnis, Ángel Víctor Torres, der kürzlich eine Wiedergutmachungserklärung für 29 während der Franco-Ära Verfolgte, darunter Hernández, unterzeichnete.
Zu den Preisträgern gehörten namhafte Persönlichkeiten wie María Zambrano, Blas Infante und Vicente Aleixandre. Ebenfalls anwesend war die sozialistische Sprecherin aus Orihuela, Carolina Gracia.
Die Zeremonie mit dem Titel „Gedenktag für alle Opfer von Militärputsch, Krieg und Diktatur“ begann mit einer musikalischen Darbietung des Chors des französischen Lycée de Madrid und wurde vom Journalisten Iñaki Gabilondo moderiert. Hernández' Schwiegertochter, Lucía Izquierdo, nahm die Wiedergutmachungserklärung im Namen des Dichters und anderer Opfer entgegen.
Die ursprünglich für den 31. Oktober geplante Zeremonie wurde aufgrund der Katastrophe von Valencia verschoben. Minister Torres begann seine Rede mit einem Dank an die Betroffenen und hob Hernández' bleibendes Vermächtnis hervor. Sánchez kündigte an, dass die Regierung im Jahr 2025 mit über 50 Veranstaltungen unter dem Motto „Spanien in Freiheit“ 100 Jahre Demokratie feiern werde.
Später am Tag fand im Athenäum in Madrid eine Gedenkveranstaltung zu Ehren Hernández‘ statt, an der Persönlichkeiten aus Kultur und Politik wie Joan Manuel Serrat und Manuela Carmena teilnahmen. Die Veranstaltung würdigte Hernández‘ Beiträge zur Literatur und seinen nachhaltigen Einfluss auf das demokratische Gedächtnis.












