Die Bemühungen um die Gründung einer unabhängigen Gemeinde, die La Manga del Mar Menor und die umliegenden Gebiete umfasst, gewinnen an Dynamik. Der Vorsitzende des Komitees „Pro-Ayuntamiento Entre Dos Mares“, Luis Cabello, zeigte sich zuversichtlich, dass die Initiative „die notwendige Unterstützung hat, um eher früher als später Realität zu werden“.

Am vergangenen Freitag tagte das Komitee in La Manga del Mar Menor, um die Unterstützung für den Vorschlag zu konsolidieren. Die geplante Gemeinde würde verschiedene Ortschaften umfassen, darunter Veneziola, El Sabinar, Los Belones, La Manga Club, Cabo de Palos, Cala Reona, Playa Paraíso und andere, und einen breiten Streifen des Gebiets vom Mar Menor bis zur Mittelmeerküste abdecken.

Eine gemeinsame Sache

Anwohner, Geschäftsinhaber und Unterstützer aus den Gebieten, in denen die neue Stadt entstehen soll, trafen sich während des Treffens, um den Fortschritt und die Ziele des Projekts zu besprechen. Cabello betonte das gemeinsame Engagement:

„Das Projekt genießt die Unterstützung der örtlichen Bevölkerung, wie die hohe Beteiligung heute beweist – Menschen, die eine gemeinsame Vision für unsere zukünftige Gemeinde verbindet.“

Schritte zur Unabhängigkeit

Das Komitee besteht aus fast 700 Mitgliedern, die aktiv daran arbeiten, die notwendige Mehrheit von 51 % der Einwohner für den Vorschlag zu erreichen. Die Gesamtbevölkerung der betroffenen Gebiete beträgt 14,200 registrierte Bürger. Das Erreichen dieser Mehrheit würde den Weg ebnen, den Fall den zuständigen Behörden vorzulegen und den formellen Unabhängigkeitsprozess einzuleiten.

Was kommt als Nächstes?

Das Streben nach Unabhängigkeit spiegelt die wachsende Unzufriedenheit mit der bestehenden Verwaltungsstruktur wider. Befürworter argumentieren, dass eine lokale Verwaltung den besonderen Bedürfnissen der Region besser gerecht werden würde. Im Erfolgsfall würde die Initiative erhebliche Veränderungen in der politischen und administrativen Landschaft der Region mit sich bringen und der neuen Gemeinde ermöglichen, lokale Belange und die Entwicklung zu priorisieren.

Der Weg in die Unabhängigkeit bleibt eine Herausforderung, doch dank der starken Unterstützung und Entschlossenheit der Bevölkerung gewinnt die Bewegung weiter an Dynamik.