Spezielle Kampagne zur Alkohol- und Drogenkontrolle in der Region Murcia gestartet

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Diese Woche hat die Verkehrsbehörde der Provinz eine gezielte Kampagne zur Überwachung des Alkohol- und Drogenkonsums unter Autofahrern in der gesamten Region Murcia gestartet.
Diese Woche hat die Verkehrsbehörde der Provinz eine gezielte Kampagne zur Überwachung des Alkohol- und Drogenkonsums unter Autofahrern in der gesamten Region Murcia gestartet.

Diese Woche hat die Verkehrsbehörde der Provinz eine gezielte Kampagne zur Überwachung des Alkohol- und Drogenkonsums unter Autofahrern in der gesamten Region Murcia gestartet.

Bis Sonntag, den 22. Dezember, plant die Guardia Civil, rund 5,000 Fahrzeuge auf Überlandstraßen zu kontrollieren und etwa 110 Drogentests durchzuführen. Darüber hinaus werden die lokalen Polizeikräfte der 30 an der Kampagne beteiligten Gemeinden ihre Kontrollen auf den innerstädtischen Straßen in ihrem Zuständigkeitsbereich intensivieren.

Virginia Jerez, Verkehrsdezernentin der Provinz, betonte die Bedeutung dieser Maßnahmen:

„Null Toleranz gegenüber risikoreichem Verhalten ist eine wichtige Säule der spanischen Verkehrssicherheitsstrategie 2030. Präventive Kontrollen spielen eine entscheidende Rolle bei der Reduzierung gefährlichen Verhaltens, das sowohl die Verkehrssicherheit als auch Leben bedroht.“

Im Jahr 2024 führten die Behörden 175,500 Alkoholtests durch, von denen 2,259 positive Ergebnisse lieferten – 1.29 % der Gesamtzahl. Im gleichen Zeitraum wurden 2,694 Drogentests durchgeführt, von denen 1,267 (47 %) positive Ergebnisse lieferten.

Zur Statistik der Verkehrstoten

Die Dringlichkeit der Kampagne wird durch die Todesfallstatistik aus dem Jahr 2023 in der Region Murcia unterstrichen:

Bei 53 Verkehrsunfällen wurden 53 Todesopfer verzeichnet.

Toxikologische Tests ergaben, dass 53 % der an diesen Unfällen beteiligten Fahrer Alkohol oder Drogen konsumiert hatten.

Auf Überlandstraßen: Bei 26 % der 50 tödlich verunglückten Fahrer wurde ein Alkohol- oder Drogentest durchgeführt.

Auf städtischen Straßen: Von den 9 verstorbenen Fahrern wurden 62 % positiv getestet.

Die Statistiken zu tödlichen Fußgängerunfällen unterstreichen dieses Problem noch weiter:

Bei Verkehrsunfällen starben 10 Fußgänger. Toxikologische Untersuchungen ergaben, dass 30 % Alkohol oder Drogen konsumiert hatten.

Auf Überlandstraßen wurden 43 % der verstorbenen Fußgänger (3 von 7) positiv getestet, während keiner der Todesfälle unter den Fußgängern in der Stadt auf Drogenkonsum zurückzuführen war.

Bemerkenswert ist, dass 86 % der Fahrer auf Überlandstraßen, die starben, ohne Sicherheitsvorkehrungen (wie Sicherheitsgurte oder Helme) zu tragen, Alkohol oder Drogen konsumiert hatten, was eine Verbindung zwischen beeinträchtigtem Urteilsvermögen und unsicherem Verhalten darstellt.

Alkohol- und Drogenkonsum: Eine der Hauptursachen für Punktabzüge

Im Jahr 2023 war Alkoholkonsum mit 12,416 Punkten der dritthäufigste Grund für Punktabzüge im Führerscheinbereich in der Region Murcia. Drogenkonsum war für 5,370 abgezogene Punkte verantwortlich.

Bis zum 31. Oktober 2024 verschlechterte sich die Situation: Für Alkohol- und Drogendelikte wurden 19,166 Punkte abgezogen. Damit wurden Handynutzung (15,786 Punkte) und Geschwindigkeitsüberschreitung (14,162 Punkte) als Hauptursachen für Punktabzüge übertroffen.

Der Weg nach vorn

Diese Sonderkampagne zielt darauf ab, risikoreiches Verhalten zu bekämpfen und zukünftige Tragödien zu verhindern. Durch Sensibilisierung und verstärkte Kontrolle hoffen die Behörden, sichereres Fahrverhalten zu fördern und Leben auf den Straßen Murcias zu schützen.