Die Provinz Alicante führt in 92 Gemeinden mit weniger als 20,000 Einwohnern eine Asbestzählung durch. Die mit 150,000 Euro geförderte Initiative soll die Kommunen bei der Identifizierung und Sanierung betroffener Gebäude unterstützen.
Umfassende Studien
Die von den Technikern des Rates durchgeführten Inspektionen erfassen öffentliche und private Gebäude mit Asbest. Die Studie umfasst detaillierte Karten und Datenebenen, die Gebäudetypen (Wohn- und Industriegebäude), Baujahre und das durch Asbest verursachte Risiko unterscheiden. Basierend auf den Ergebnissen wird außerdem ein schrittweiser Sanierungsplan gemäß der Norm UNE 171370-2 vorgeschlagen.
Die Abgeordnete für Umwelt, Magdalena Martínez, erklärte:
Asbest wurde vor über 20 Jahren verboten, ist aber in vielen älteren Gebäuden noch immer vorhanden. Dieses Programm unterstützt Gemeinden durch präzise Protokolle bei der sicheren Handhabung und Entsorgung dieses gefährlichen Materials.
Zielstädte
Die Finanzierung wurde vorrangig an kleinere Gemeinden vergeben, insbesondere an solche, die von einem Bevölkerungsrückgang betroffen sind. Städte in den Regionen El Comtat, L'Alcoià, Marina Alta, Alto Vinalopó, Medio Vinalopó, L'Alacantí und Vega Baja sind enthalten, mit bemerkenswerten Erwähnungen wie unter anderem Tollos, Cocentaina, Orba, Sax und Rojales.
Förderung lokaler Energiegemeinschaften
Darüber hinaus hat der Provinzrat 6,000 Gemeinden Zuschüsse zwischen 9,000 und 27 Euro für die Erstellung von Studien zur Gründung lokaler Energiegemeinschaften bewilligt. Diese 300,000 Euro teure Initiative zielt darauf ab, die Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern, die Energieeffizienz zu verbessern, nachhaltige Mobilität zu entwickeln und die Bürger bei der Energiewende zu unterstützen.
Zu den begünstigten Städten zählen unter anderem Castell de Guadalest, Finestrat, Xaló, Onil, Rafal und Sant Joan d'Alacant. Martinez betonte den doppelten Nutzen von wirtschaftlichen Einsparungen und Nachhaltigkeit als Hauptziele dieses Programms.












