250 Millionen Euro Hilfe für Fahrzeugverluste durch DANA-Überschwemmungen

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Während einer Kontrollsitzung in Les Corts betonte Mazón, dass die Hilfe „ohne Auflagen“ bearbeitet werde, um eine schnelle Unterstützung der betroffenen Personen zu gewährleisten.
Während einer Kontrollsitzung in Les Corts betonte Mazón, dass die Hilfe „ohne Auflagen“ bearbeitet werde, um eine schnelle Unterstützung der betroffenen Personen zu gewährleisten.

Der Präsident der Generalitat, Carlos Mazón, hat ein Finanzhilfepaket in Höhe von 250 Millionen Euro angekündigt. Davon sind 2,500 Euro pro Person für diejenigen vorgesehen, die bei den verheerenden Überschwemmungen am 29. Oktober ihr Fahrzeug verloren haben.

Während einer Kontrollsitzung in Les Corts betonte Mazón, dass die Hilfe „ohne Auflagen“ bearbeitet werde, um eine schnelle Unterstützung der betroffenen Personen zu gewährleisten.

Nationale Vorschläge zum Katastrophenmanagement

Mazón hob außerdem zwei wichtige Vorschläge hervor, die auf der Konferenz der Präsidenten eingebracht wurden:

Schaffung eines außerordentlichen Nationalen Katastrophenfonds

Genehmigung eines Nationalen Plans gegen Überschwemmungen

Diese Vorschläge werden im Parlament von Les Corts zur Debatte gestellt, um einen valencianischen Konsens zu fördern. Mazón erklärte, er wolle diese Initiativen der spanischen Regierung und anderen autonomen Gemeinschaften mit breiter Unterstützung aller politischen Gruppen vorlegen.

Reaktion und Herausforderungen der Generalitat

Mazón skizzierte die umfassenden Wiederaufbaubemühungen der Generalitat:

Über 14,000 direkte Hilfszahlungen für den Grundbedarf in Höhe von insgesamt fast 84 Millionen Euro.

Mobilisierung von mehr als 1.05 Milliarden Euro für Wiederaufbaumaßnahmen. Dies ist der größte Ressourceneinsatz in der Geschichte der Generalitat.

Trotz dieser Bemühungen kritisierte Mazón die Zentralregierung dafür, dass sie sieben von zehn Investitionsanträgen der Generalitat ignoriert habe, während 238 Millionen Euro anderen Regionen wie Katalonien zugewiesen worden seien.

Meilensteine ​​der Genesung erreicht

In nur 50 Tagen hat die Generalitat Folgendes erreicht:

100-prozentige Wiederherstellung der Regionalstraßen und Wiedereröffnung aller betroffenen Schulen.

Reparaturen an 123 beschädigten Kläranlagen und Wiedereröffnung von 57 Gesundheitszentren.

Wiederherstellung von 80 % der Dienste der Metrovalencia und voller Betriebszustand des Straßenbahnnetzes.

Beseitigung von 500,000 Tonnen Abfall und Einstellung der Abfalleinleitung in die Albufera.

Oppositionskritik

Mazón kritisierte die Sozialistische Partei dafür, dass sie über 24 von Überschwemmungen betroffene Gemeinden von den staatlichen Hilfslisten ausgeschlossen hatte. Er forderte die Partei außerdem auf, sich im Kongress für die Abschaffung der Grundsteuer und der Gewerbesteuer für betroffene Einwohner einzusetzen.

In Bezug auf Compromís äußerte Mazón seine Enttäuschung über die Weigerung der Partei, bei kritischen Themen mitzuarbeiten, wie etwa:

Staatliche Hilfe für Hochwasseropfer.

Bewilligung eines Sonderkredits in Höhe von 700 Millionen Euro für den Wiederaufbau.

Er verurteilte außerdem die fehlende Reaktion des Ombudsmanns von Compromís hinsichtlich der Streichung des 3 Milliarden Euro schweren autonomen Liquiditätsfonds. Er warnte, dass dies die Sozial-, Gesundheits- und Bildungspolitik in der Autonomen Gemeinschaft Valencia untergraben könnte.

Mazón bekräftigte seine Zusage, zusätzliche, nicht rückzahlbare Hilfsgelder und Steuererleichterungen für die Flutopfer zu sichern, und drängte auf politische Einheit, um den Wiederaufbaubedarf der Gemeinschaft wirksam zu decken.