Die Umweltorganisationen „Freunde der Sierra Escalona“ (ASE) und „Freunde der Feuchtgebiete im Süden Alicantes“ (AHSA) haben gegen die Genehmigung des Solarkraftwerks La Juliana in Almoradí Berufung eingelegt und die schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt und die Landschaft angeführt.
Die von der Generalitat mit einem Budget von über 12 Millionen Euro genehmigte Anlage würde sich über fast 60 Hektar landwirtschaftliche Nutzflächen in der Nähe des Waldes Hoyo Serrano und der Calderón-Schlucht erstrecken und über 55,000 Solarmodule verfügen.
WICHTIGSTE ANLIEGEN:
Umwelt- und Landschaftsschäden:
Das Projekt stört das Agroforst-Mosaik des Gebiets und führt zu einem Verlust der Artenvielfalt und einer Verschlechterung der Landschaftsqualität.
Durch die Landbewegungen für Bauzwecke (80,000 Kubikmeter) besteht die Gefahr von Bodenerosion und Wüstenbildung.
Erhöhte Brandgefahr:
Die Nähe des Kraftwerks zu Waldgebieten könne die Brandgefahr erhöhen, die nach Ansicht von Umweltschützern nicht ausreichend eingeschätzt worden sei.
Kumulative Auswirkungen auf benachbarte Anlagen:
In der Berufung wird das Fehlen kumulativer Umweltverträglichkeitsstudien für drei weitere nahegelegene Solaranlagen (FV Pedrera, FV Serrata und PFV Abanilla) kritisiert, die zusammen eine Fläche von 90 Hektar betreffen.
Ignorierte alternative Standorte:
Umweltschützer schlagen die Installation von Solarmodulen auf den Dächern des nur 2.2 Kilometer entfernten Industriegebiets Las Maromas als nachhaltige Alternative vor, die die Beeinträchtigung wertvoller landwirtschaftlicher Flächen vermeidet.
ASE und AHSA drängen auf eine Überprüfung des Projekts, um seine Auswirkungen auf die Umwelt richtig einzuschätzen und eine mögliche Fragmentierung des Projekts zu verhindern, die umfassende Folgenabschätzungen verhindern könnte.












