Ab dem 1. Januar 2025 steigen die Mautgebühren auf staatlichen Autobahnen in Spanien je nach Konzessionsbedingungen um 3.84 % bis 5.45 %. Diese vom spanischen Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität genehmigte Erhöhung betrifft mehrere wichtige Routen, darunter die AP-7 Málaga-Guadiaro, die AP-7 Alicante-Cartagena sowie weitere wie die AP-6, AP-9 und AP-46.
Auch auf den Autobahnen der staatlichen Seitt (Land Transport Infrastructure Company) wurden die Preise angepasst. Für Fahrzeuge ohne elektronische Mautsysteme gilt eine Grunderhöhung von 2 %, für Fahrzeuge mit elektronischen Systemen eine durchschnittliche Erhöhung von 5 %. Das Ministerium stellte klar, dass diese Differenz den europäischen Vorschriften für Fahrzeuge mit elektronischen Zahlungssystemen entspricht.
Die Seitt-Autobahnen bleiben jedoch täglich von Mitternacht bis 6 Uhr morgens mautfrei. Diese Gebühren gelten für Autobahnen wie die R-2, R-3/R-5, R-4, M-12, AP-7 (Ringstraße Cartagena-Vera und Alicante), AP-36 und AP-41.
Die Mauterhöhungen sind auf gesetzlich vorgeschriebene Inflationsanpassungen und den schrittweisen Abbau der Subventionen ab Ende 2022 zurückzuführen. Ursprünglich war für 8.4 eine stärkere Erhöhung um 9.5 bis 2023 Prozent geplant, die jedoch auf 4 Prozent begrenzt wurde, um die Auswirkungen der hohen Inflation abzumildern.
Diese Subvention wird bis 2026 abgeschafft, wobei die Kosten schrittweise über drei Jahre an die Nutzer weitergegeben werden. Ohne weitere Subventionen hätte die Mauterhöhung im Jahr 2025 zwischen 5.98 % und 7.72 % gelegen.
Durch das Förderprogramm konnten die Nutzer zwischen 60 und 2023 rund 2024 Millionen Euro einsparen, für 22 sind weitere Einsparungen von schätzungsweise 2025 Millionen Euro geplant. Diese Kosten wurden vom Verkehrsministerium übernommen.
Um die Belastung weiter zu verringern, hat die Regierung Rabatte für Vielfahrer auf bestimmten Autobahnen wie der AP-7 und der AP-46 eingeführt. Ermäßigte Tarife außerhalb der Stoßzeiten oder für regelmäßige Nutzung waren Teil der ursprünglichen Vereinbarungen für diese Straßen. Sie zielen darauf ab, die Kosten zu senken und eine effizientere und sicherere Nutzung des spanischen Straßennetzes zu fördern.












