Pilar de la Horadada rechnet damit, dass sein neues Zentrum für Museen, Musik und darstellende Künste (CAMME) noch vor Ostern eröffnet wird. Um dies zu ermöglichen, hat die Stadtverwaltung eine öffentliche Ausschreibung für die benötigte Ausstattung und das benötigte Mobiliar veröffentlicht und dafür ein Budget von 537,431 Euro bereitgestellt.
Letzte Vorbereitungen laufen
Die erste Phase des Projekts steht kurz vor dem Abschluss. Ziel dieses jüngsten Vertrags ist die Fertigstellung der notwendigen Einrichtung, um die Inbetriebnahme des Zentrums bis Ostern sicherzustellen. Laut Prognosen der Gemeinde werden die Throne für die Osterprozessionen rechtzeitig zu den Feierlichkeiten in der neuen Anlage untergebracht.
Ein riesiger Komplex mit 11,000 Quadratmetern
Das CAMME-Projekt erstreckt sich über beeindruckende 11,000 Quadratmeter, einschließlich der für zukünftige Bebauung vorgesehenen Bereiche. Die Größe eines durchschnittlichen Fußballfeldes entspricht etwa 7500 Quadratmetern. Das Gelände liegt zwischen der Avenida Reina Sofía, der Avenida Lo Alegre und der Calle Los Lebreles. Der Stadtrat hatte den Bau der Phasen 1 und 3 des Komplexes im November 2021 ausgeschrieben.
In diesen beiden Phasen liegt der Schwerpunkt auf dem Bau der Hauptgebäude, in denen das Kulturhaus und das Ostermuseum untergebracht werden sollen, die Hauptmerkmale des neuen Kulturzentrums.

Verbindung von Kultur und Bildung
Das CAMME dient nicht nur als Kulturzentrum, sondern auch als Bildungsstätte. Eines der Gebäude ist dem Ostermuseum gewidmet und zeigt Exponate, die die reichen Traditionen der Region würdigen.
Das zweite Gebäude wird die Büros der städtischen Abteilungen für Kultur und Bildung beherbergen. Außerdem entstehen fünf Schulungsräume für von der Convega anerkannte Kurse – eine deutliche Verbesserung gegenüber der bisherigen Kapazität von nur einem Schulungsraum. Darüber hinaus bietet das Gebäude Räumlichkeiten für archäologische und ethnografische Ausstellungen sowie eine Ausstellung über den lokalen Bildhauer Sánchez Lozano.
Projektkosten und Vertragsabschluss
Der Auftrag für die Phasen 1 und 3 wurde am 26. Mai 2022 vergeben und beläuft sich auf insgesamt 6,605,947 Euro. Die Arbeiten werden von einem Joint Venture zwischen Galicia SA und dem murcianischen Unternehmen Urdecon durchgeführt. Das Projekt war jedoch nicht unumstritten. Anfang 2024 kritisierte die Oppositionspartei PSOE das Regierungsteam der PP für eine Erhöhung des Projektbudgets um 700,000 Euro und bezeichnete dies als ungerechtfertigte Überteuerung.
Pläne für die Endphase
Die verbleibende Phase des CAMME-Projekts umfasst den Bau eines Auditoriums und eines Wintergartens. Diese Erweiterungen wurden jedoch vorübergehend verschoben, um sich auf die Fertigstellung der aktuellen Phasen und andere kommunale Initiativen zu konzentrieren. Für die Zukunft erfordern diese Entwicklungen Anpassungen des allgemeinen Bebauungsplans hinsichtlich der Landnutzung in der Nähe der bestehenden Gebäude.
Ein kultureller Meilenstein für Pilar de la Horadada
Mit der Eröffnung des neuen Kulturkomplexes gewinnt Pilar de la Horadada sowohl für seine Einwohner als auch für seine Besucher an Bedeutung. Das CAMME verspricht, die Kultur- und Bildungslandschaft der Stadt zu bereichern und ihren Status als Zentrum für Tradition, Kunst und Bildung zu festigen.












