Darren Bent von TalkSPORT plädiert vehement dafür, dass Wrexham aus der EFL ausgeschlossen werden sollte, sollte das Team an einem geplanten, neugestalteten walisischen Ligapokal teilnehmen. Dies geschah, nachdem bekannt wurde, dass der walisische Fußballverband (FA) zusammen mit Wrexham, Cardiff City, Swansea City und Newport County einen neuen nationalen Wettbewerb plant, bei dem es um einen Platz in der UEFA Conference League geht.

Im neuen Pokal würden die vier EFL-Vereine gegen zwölf Teams aus der höchsten walisischen Spielklasse antreten. Das Siegerteam qualifizierte sich für den europäischen Wettbewerb, der mit hohen finanziellen Belohnungen verbunden sein könnte – eine verlockende Aussicht für Wrexhams amerikanische Besitzer Ryan Reynolds und Rob McElhenney.

Die Pläne wurden der UEFA sowie der walisischen und britischen Regierung vorgelegt und warten auf ihre Genehmigung. Bent äußerte jedoch entschiedenen Widerstand und betonte, dass Wrexham nicht durch Hintertür nach Europa gelangen dürfe, während er Teil der EFL sei. Er argumentierte, der Verein müsse aus der EFL ausgeschlossen werden, wenn er den Wettbewerb anstrebe.

Der walisische Fußballverbandschef Noel Mooney verteidigte den Schritt und erklärte, er werde den walisischen Fußball verändern, die Breitenfußballanlagen verbessern und den Frauenfußball fördern. Er kritisierte die Gegner des Plans und fragte, warum sie das Wachstum des walisischen Fußballs behindern wollten. Der Plan des walisischen Fußballverbands sieht vor, eine Million Pfund des Preisgeldes in die walisische Premier League zu reinvestieren und den Wettbewerb nach vier Jahren zu überprüfen.

Der Ligapokal mit 16 Mannschaften soll in der Saison 2025/26 mit nur einem K.-o.-Spiel beginnen. Es wird erwartet, dass die EFL sich dieser Initiative widersetzt.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Wrexham AFC