Der Anführer der berüchtigten kriminellen Organisation Los Alfiles (die Bischöfe), die für 16 gezielte Morde und drei tödliche Entführungen verantwortlich ist, wurde in Elche aufgespürt und verhaftet.

Als Flüchtling aus Peru führte er die Bande Los Alfiles an, die Auftragsmorde und Drogenhandel beging. Nachdem er an 30 Gewaltverbrechen beteiligt war – darunter 16 Morde und drei Entführungen mit Hinrichtung der Opfer –, floh er aus dem Land. Die peruanischen Behörden erließen mit Unterstützung von Interpol aufgrund seiner extremen Gefährlichkeit einen internationalen Haftbefehl.

Eine monatelange Untersuchung

Die Ermittlungen begannen, als die spanischen Behörden aufgrund von Informationen peruanischer Behörden über Interpol und den Innenattaché in Lima erfuhren, dass sich der Flüchtige möglicherweise in Spanien versteckt hielt. Ermittler der Nationalpolizei identifizierten seine engen Kontakte und überwachten ihn monatelang. Schließlich verfolgten sie ihn bis zu einem engen Vertrauten in Elche.

Am Mittwoch, dem 13. Februar, fanden Beamte sein Versteck und starteten eine koordinierte Operation, die zu seiner Festnahme führte.

Die Verbrechen von Los Alfiles

Los Alfiles mit Sitz in Callao, Peru, war auf gezielte Morde spezialisiert. Die Bande setzte Gewalt ein, um Beamte zu beeinflussen, und sicherte sich finanzielle Gewinne, indem sie Scheinangestellte in Regierungsinstitutionen einsetzte und kommunale Aufträge erpresste. Sie terrorisierten außerdem Geschäftsleute, Gemeindevorsteher und Zivilisten mit Drohungen und Morden, um ihre Interessen durchzusetzen.

Neben ihren Auftragsmorden war die Bande stark in den Drogenhandel verwickelt, was ihren Ruf als eine der gefürchtetsten kriminellen Organisationen Perus festigte.