Die Sozialistische Partei (PSOE) hat im Stadtrat von Orihuela ihre Besorgnis über den schlechten Zustand der Straßen in Orihuela Costa geäußert. Sie fordert eine sofortige Lösung, um zumindest ein Mindestmaß an Service zu gewährleisten.

PSOE-Sprecherin Carolina Gracia äußerte Zweifel an der Fähigkeit der Regierung, die versprochenen Fristen einzuhalten, und verwies auf frühere Verzögerungen bei der Pflege von Grünflächen.

Gracia kritisierte den Umgang der Regierung mit der Situation und wies darauf hin, dass nur drei städtische Arbeiter für eine Aufgabe abgestellt wurden, die zuvor von einem privaten Unternehmen übernommen wurde. Sie warnte, dieser Mangel an Ressourcen mache eine angemessene Instandhaltung unmöglich. Die PSOE forderte die Regierung auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um eine weitere Verschlechterung zu verhindern.

Darüber hinaus beantragte der PSOE-Abgeordnete Isidro Grao offiziell eine Ratssitzung, um die plötzliche Ankündigung der Regierung bezüglich der Übertragung der Wartungsdienste an ein kommunales Unternehmen zu klären.

Der Bürgermeister reagierte jedoch nicht darauf und ging stattdessen kurz in einer Hauptversammlung auf die Angelegenheit ein. Gracia warf der Regierung vor, seit Oktober keine sinnvollen Maßnahmen ergriffen zu haben, wodurch die Bevölkerung ohne lebenswichtige Dienstleistungen blieb.

Die Regierung hat angedeutet, dass innerhalb von drei Wochen ein neues Managementmodell vorgelegt werden könnte. Gracia bleibt jedoch skeptisch und weist darauf hin, dass es früheren Versprechungen an konkreten Verpflichtungen gemangelt habe.

Die PSOE fordert eine vorübergehende Lösung, um den Dienst mit mehr Personal und Ressourcen zu verstärken, und warnt, dass eine Vernachlässigung der Straßen- und Infrastrukturinstandhaltung das Unfallrisiko erhöhe.

Schließlich stellt die PSOE die Frage, warum die Zahlungen an das bisher für den Dienst verantwortliche Privatunternehmen seit April zurückgehalten wurden.

Gracia verglich dies mit früheren Versäumnissen der Regierung, etwa Problemen mit dem Schultransport und anderen wichtigen Dienstleistungen, und argumentierte, dass die Untätigkeit der Regierung unnötige Störungen verursache.