Eine kriminelle Bande, die für 145 Einbrüche in Wohnhäuser und landwirtschaftliche Lagerhallen in Alicante, Murcia, Albacete und Granada verantwortlich war, wurde in einer gemeinsamen Operation der Nationalpolizei und der Guardia Civil zerschlagen.
Sechzehn Personen wurden festgenommen, und in den Bezirken Orihuela und Murcia wurden sechs Hausdurchsuchungen durchgeführt. Elf Verdächtige wurden von einem Gericht in Orihuela ins Gefängnis gesteckt.
Untersuchung und Betrieb
Die Ermittlungen begannen mit dem Informationsaustausch zwischen der Nationalpolizei und der Guardia Civil, die Verbindungen zwischen mehreren kriminellen Gruppen aufdeckten. Die Bande, die hauptsächlich in Vega Baja und Murcia operierte, war auf Einbrüche in Villen, Landhäuser und landwirtschaftliche Lagerhäuser spezialisiert. Ihre Methode bestand darin, Autoschlüssel aus Häusern zu stehlen und die gestohlenen Autos für weitere Straftaten zu verwenden.
Die Gruppe folgte einem einheitlichen Muster: Sie sprangen über Zäune oder brachen Türen und Fenster auf, um in Grundstücke einzudringen und Elektronik, Schmuck, Bargeld und andere Wertgegenstände zu stehlen. Mit gestohlenen Fahrzeugen reisten sie durch verschiedene Regionen und begingen mehrere Einbrüche auf einmal. Dabei wechselten sie häufig ihre Fluchtrouten und Lagerorte für das Diebesgut.
Festnahmen und beschlagnahmte Gegenstände
Nachdem die Bandenmitglieder identifiziert waren, wurde eine koordinierte Großrazzia durchgeführt, bei der 16 Personen – elf Männer und fünf Frauen im Alter von 11 bis 5 Jahren spanischer und marokkanischer Staatsangehörigkeit – festgenommen wurden. Ihnen wird Raub, Sachbeschädigung, Hehlerei und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.
Bei Durchsuchungen in Alicante und Murcia wurden drei gestohlene Fahrzeuge und eine beträchtliche Menge an Diebesgut sichergestellt, darunter Werkzeuge, Schmuck, Uhren, Parfüm, Elektronik, eine Bodenfräse und Stromgeneratoren mit einem geschätzten Gesamtwert von über einer Million Euro.
Gerichtsverfahren und laufende Ermittlungen
Die Festgenommenen wurden dem Gericht in Orihuela vorgeführt, das die Inhaftierung von elf Verdächtigen anordnete. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, und es besteht die Möglichkeit weiterer Festnahmen.
Die Behörden raten den Bürgern, wertvolle Gegenstände beim Kauf zu kennzeichnen und aufzuzeichnen, da dies der Polizei im Falle eines Diebstahls dabei hilft, gestohlene Waren ihren rechtmäßigen Eigentümern zurückzugeben.












