Ein neues Zentrum wird die ukrainische Gemeinschaft in Spanien unterstützen.

Der spanische Premierminister Pedro Sánchez bekräftigte während seines Besuchs in Kiew am Montag, den 24. Februar, die unerschütterliche Unterstützung Spaniens für die Ukraine. Anlässlich seines vierten Besuchs seit Beginn der russischen Invasion kündigte Sánchez ein neues Militärhilfepaket in Höhe von einer Milliarde Euro für 1 sowie die Gründung eines „Hauses der Ukraine“ in Torrevieja an, das den Bedürfnissen der ukrainischen Gemeinschaft in Spanien gerecht werden soll.

Regierungsangaben zufolge genießen derzeit über 236,500 Ukrainer vorübergehenden Schutz in Spanien, darunter mehr als 71,000 Minderjährige. Die größte Konzentration ukrainischer Flüchtlinge befindet sich in der Region Valencia-Alicante-Murcia, wo über 88,000 Vertriebene leben. Weitere wichtige Flüchtlingszentren sind Barcelona-Girona (49,000), Madrid (42,000) und Málaga (30,000).

Fortgesetzte militärische und humanitäre Unterstützung

Während einer internationalen Konferenz in Kiew, an der europäische Staats- und Regierungschefs wie die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, teilnahmen, versprach Sánchez, dass Spanien weiterhin an der Seite der Ukraine stehen werde.

„Wir werden sie nicht im Stich lassen, wenn sie uns am meisten brauchen“, erklärte er und betonte Spaniens Engagement für militärische Hilfe und Wiederaufbau. Das Militärhilfepaket in Höhe von einer Milliarde Euro für 1 baut auf einer ähnlichen Zusage von einer Milliarde Euro für 2025 sowie früheren Waffenlieferungen und der Ausbildung von 1 ukrainischen Soldaten in Spanien auf.

Sánchez ermutigte spanische Unternehmen außerdem, sich am Wiederaufbau der Ukraine zu beteiligen und betonte die Rolle Spaniens bei der Unterstützung der Erholung des Landes.

Die Zukunft der Ukraine in Europa

Sánchez verurteilte Russlands „illegalen Krieg“ und bekräftigte, dass die Kriegsverbrechen des Putin-Regimes „nicht ungestraft bleiben dürfen“. Er bekräftigte Spaniens Haltung, dass die Ukraine allein über ihre Zukunft bestimmen müsse. Ein gerechter und dauerhafter Frieden erfordere die Anwesenheit der Ukraine am Verhandlungstisch – an der Seite Europas.

Der spanische Präsident drängte außerdem auf einen möglichst baldigen Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union und bezeichnete dies als den „größten Sieg“ für das ukrainische Volk.

„Die Hoffnung der Ukraine liegt in Europa, aber die Hoffnung Europas liegt auch in der Ukraine“, erklärte Sánchez und lobte die Widerstandsfähigkeit der Ukrainer bei der Verteidigung von Freiheit, Demokratie und europäischen Werten.