Eine aktuelle Studie von Tickmill, ein führender Online-Trading-Broker, hat bekannt gegeben, dass 43 % der britischen Anleger unter 30 Jahre alt sind, was auf einen Generationswechsel im Anlageverhalten hindeutet.
Der typische britische Investor ist zwischen 20 und 30 zur Verfügung, verfügt über einen Universitätsabschluss, ist in Vollzeit beschäftigt und beschäftigt sich mindestens einmal pro Woche mit Inhalten zum Thema Investitionen – hauptsächlich durch Finanzartikel und Expertenmeinungen im Internet.
London ist führend, doch die Investmentkultur breitet sich landesweit aus
Die Investitionstätigkeit konzentriert sich am stärksten auf London, Wobei 72% der Investoren basieren, gefolgt von Nordostengland und Nordirland.
Unter den Anlageklassen Aktien bleiben die beliebtesten, mit 65% der Befragten Aktien halten. Kryptowährungen folgen dicht auf 52%, während Anleihen (23%), Devisen (21%) und Immobilien (13%) sind auch in den Portfolios britischer Anleger vertreten.
Warum investieren die Briten?
Die Studie hebt drei Hauptmotive für Investitionen in Großbritannien hervor:
• Langfristige finanzielle Freiheit (57 %)
• Sparen für den Ruhestand (48 %)
• Schutz des Kapitals vor Inflation (28 %)
Zusätzlich jeder vierte Investor sieht in der Investition eine Möglichkeit, ein zweites Einkommen zu generieren.
Generationentrends: Krypto für die Generation Z, ESG für die Millennials
Der Bericht zeigt unterschiedliche Investitionsmuster zwischen den Generationen. Generation Z ist die aktivste Investorengruppe, mit 70 % betrachten sich als aktive Investoren. Die Hälfte der Zoomer (50%) investieren in Kryptowährungen, obwohl sie auch Interesse an Aktien einzelner Unternehmen (26 %).
Millennials hingegen platzieren stärkere Betonung ethischer Investitionen. 14 % der Generation Y das ESG-Anlagen (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) in ihren Portfolios, was ein wachsendes Engagement für Nachhaltigkeit widerspiegelt.
Diese Studie unterstreicht die sich entwickelnde Landschaft des britischen Investierens, wo jüngere Generationen die Zukunft des Finanzwesens mit unterschiedlichen Prioritäten gestalten – von digitalen Vermögenswerten bis hin zu nachhaltigkeitsorientierten Investitionen.
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