- Ein dienstfreier Beamter entdeckte die Drogenlieferung in einer örtlichen Villa.
- Das Marihuana wurde für den Vertrieb in Nordeuropa vorbereitet.
11. März 2025 – Im Rahmen der „Operation Überraschung“ hat die Guardia Civil einen 52-jährigen Niederländer in El Campello wegen mutmaßlichen Drogenhandels festgenommen. Die Festnahme erfolgte nach der Beschlagnahme eines Lieferwagens mit fast 80 Kilogramm vakuumverpacktem Marihuana und der Entdeckung eines zweiten Vorrats in einem nahegelegenen Wohnhaus.
Ein Beamter außerhalb des Dienstes schlug Alarm
Am 18. Februar bemerkte ein dienstfreier Beamter der Guardia Civil in El Campello ungewöhnliche Aktivitäten in einer Villa in der Gegend. Zwei Personen luden gerade Kartons in einen Mietwagen, und in der Umgebung war ein schwacher Marihuanageruch wahrnehmbar.
Da der Beamte ein mögliches Verbrechen vermutete, blieb er unbemerkt in der Nähe und alarmierte seine Kollegen. Als der Transporter das Gelände verließ, folgte er ihm unauffällig und informierte die uniformierten Beamten kontinuierlich über seinen Standort, um ein Abfangen zu ermöglichen.
Beschlagnahmung und Entdeckung der Drogen
Minuten später stoppte die Guardia Civil das Fahrzeug auf der Ringstraße von El Campello in Richtung Alicante. Bei der Inspektion entdeckten die Beamten 148 vakuumversiegelte Pakete mit jeweils 500 Gramm Marihuanablüten, was zur Festnahme des Fahrers führte.
Nach diesem Fund durchsuchten die Ermittler die Wohnung, aus der die Lieferung stammte. Dort fanden sie weitere 77 Beutel mit der gleichen Substanz, die in Koffern verstaut und für den Vertrieb vorbereitet waren. Zusammen mit dem Inhalt des Lieferwagens belief sich die beschlagnahmte Menge auf über 110 Kilogramm Marihuana.
Gerichtsverfahren
Dem Verdächtigen, einem 52-jährigen niederländischen Staatsbürger, wurde Drogenhandel vorgeworfen. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen und später dem Anweisungsgericht Nr. 3 in Alicante vorgeführt, das seine Inhaftierung anordnete.












