Nach 37 Jahren wird die Gemeinde Orihuela das traditionelle Feuerwerk am Ostersonntag, das den Abschluss der Karwoche und die Feier der Auferstehung markiert, nicht mehr finanzieren.
Seit 1988, zeitgleich mit der Eröffnungsprozession der Bruderschaft der Auferstehung, hat der Stadtrat die Kosten für das Feuerwerk übernommen. Später wurde es mit der Einführung der Heiligen Begegnung auf zwei Feuerwerke erweitert. Die Bruderschaft der Auferstehung gab jedoch bekannt, dass der Stadtrat sie Anfang April über seine Entscheidung informiert habe, die Finanzierung einzustellen.
In einer öffentlichen Erklärung drückte die Bruderschaft ihre Enttäuschung über den Zeitpunkt und die Art der Ankündigung aus:
„Wir halten den Zeitrahmen und die Methode nicht für angemessen, insbesondere da die Ankündigung nur sechs Tage vor Palmsonntag und zwölf Tage vor Karsamstag erfolgte.“
Die Entscheidung löste eine Welle anonymer Spenden von Mitgliedern der Bruderschaft aus, um die Tradition aufrechtzuerhalten.
„Wir sind eine bescheidene Bruderschaft. Wir können es uns nicht leisten, zwei Feuerwerke allein zu finanzieren. Unser Budget ist seit Januar endgültig und ausgeglichen, wie es sein sollte. So kurzfristig ist es unmöglich, zusätzliche Mittel zu beschaffen oder eine Sonderkampagne zu starten“, erklärte die Bruderschaft.
Der Vorstand dankte allen privaten Spendern herzlich und erklärte, er sei bereit zu prüfen, ob die Feuerwerke weiterhin wie seit 1988 stattfinden können. Er betonte auch, dass das Feuerwerk schon immer eine Feier der Auferstehung gewesen sei und nicht ausschließlich an die Prozession gebunden sei.
„Wir verstehen zwar, dass Änderungen der Richtlinien Gegenstand von Diskussionen sein können und möglicherweise gerechtfertigt sind, glauben jedoch, dass der Gemeinderat von Orihuela diese Entscheidung weder in angemessener Weise kommuniziert noch ausreichend angekündigt hat.“












