- Es wurden große Mengen gefrorenen Fischs in handelsüblichen Plastiktüten ohne Kennzeichnung oder Etikett gefunden.
- Es wurden mehrere Verstöße gegen Vorschriften zum Erstverkauf von Meeresfrüchteprodukten gemeldet.
- Die Operation wurde von SEPRONA mit Unterstützung des regionalen Fischerei- und Aquakulturdienstes von Murcia (CARM) durchgeführt.
Murcia, 23. April 2025 – Die Guardia Civil der Region Murcia hat in Zusammenarbeit mit dem Fischerei- und Aquakulturdienst der Regionalregierung von Murcia (CARM) bei einer Inspektion in einem Restaurant in La Unión eine große Menge Fisch ohne Rückverfolgbarkeit entdeckt.
Diese Aktion fällt in den Rahmen des jährlichen umfassenden Kontrollplans für Fischereiaktivitäten (PACIAP), dessen Ziel die Bekämpfung des illegalen Fangs und der Kommerzialisierung von Meeresfrüchten ist.
Die Untersuchung begann, als Umweltspezialisten des Naturschutzdienstes der Guardia Civil (SEPRONA) in Abstimmung mit dem Fischerei- und Aquakulturdienst eine Reihe von Inspektionen durchführten, deren Schwerpunkt auf der Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten im Fischereisektor lag.
Bei einer Inspektion eines Restaurants in La Unión fanden Beamte 32 Kilogramm gefrorenen Fisch verschiedener Arten in den Gefrierschränken einer Küche. Der Fisch war unbeschriftet, nicht identifiziert und in handelsübliche Plastiktüten verpackt.
Da die Restaurantbesitzer keine Dokumente vorlegen konnten, die die legale Herkunft des Fisches bestätigten, beschlagnahmte das Inspektionsteam die 32 Kilogramm Fisch umgehend und übergab sie der Aufsicht der Fischerei- und Aquakulturbehörde.
Nach der tierärztlichen Untersuchung durch CARM, die den Fisch als für den menschlichen Verzehr unbedenklich zertifizierte, wurde der beschlagnahmte Fisch an eine lokale Wohltätigkeitsorganisation gespendet.
Inzwischen haben SEPRONA-Beamte mehrere Anzeigen gegen die Restaurantbesitzer erstattet, weil sie gegen die Vorschriften zum Erstverkauf von Meeresfrüchten verstoßen haben.
Unterstützung durch den Fischerei- und Aquakulturdienst
Die aufgedeckten illegalen Aktivitäten wurden dem Ministerium für Wasser, Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei und Umwelt in Murcia über seinen Fischerei- und Aquakulturdienst gemeldet, der die Guardia Civil während der Operation unterstützte.
Die Behörden betonen, dass der heimliche Handel mit Meeresfrüchten ein ernstes Gesundheitsrisiko für die Verbraucher darstellt, da die Herkunft und die Lagerbedingungen der Produkte unbekannt sind und somit die Kühlkette und die Lebensmittelsicherheitsstandards beeinträchtigt werden.












