Mehr als 900 Europäische Aale wurden im März im Rahmen einer wichtigen Naturschutzinitiative freigelassen, die darauf abzielt, diese bedrohte Art zu erforschen und zu schützen. Das Projekt, das von ANSE und WWF Spanien geleitet wird, umfasste das Markieren von 911 Aalen – insgesamt 410 Kilogramm – im Rahmen der GePescArt2-Kampagne, die Ende 2024 gestartet wurde.
Das Ziel ist doppelt: das Verständnis der Alpopulation im Mar Menor zu vertiefen und die Auswirkungen der lokalen Fischereiaktivitäten auf die Kunst zu bewerten. Jeder Aal wurde mit Plastikankermarken versehen, und 300 von ihnen wurden zusätzlich mit Passiven Integrierten Transpondern (PIT-Tags) ausgestattet, um eine detaillierte Verfolgung zu ermöglichen.
Nach dem Markierungsprozess und der Sammlung biometrischer Daten wurden alle Exemplare wieder in die Lagune freigelassen. Bisher wurden 67 markierte Aale von Fischern wieder eingefangen und von ANSE sicher wieder freigelassen. Diese Wiederfangversuche liefern wertvolle Einblicke in das Verhalten der Aale, die Gesundheit der Bevölkerung und ihre Migrationsmuster.
Basierend auf langjähriger Arbeit, einschließlich Studien, die 2018 und 2019 akustische Telemetriegeräte verwendet, um Aale zu verfolgen, die über 6.000 Kilometer bis zum Sargasso-Meer migriert, erweitert dieses Projekt weiter die Wissensbasis, die benötigt wird, um Naturschutzrichtlinien auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene zu informieren.
Die gesammelten Daten werden der autonomen Gemeinschaft und den Interessenvertretern der Fischereiindustrie dabei helfen, fundierte Entscheidungen über nachhaltige Fischereipraktiken zu treffen. Es unterstützt auch groß angelegte Initiativen der spanischen Regierung und der Europäischen Union.
Das Herausforderung GePescArt2-Projekt, das Teil der breiteren Bemühungen des Pleamar-Programms ist, wird von der Biodiversitätsstiftung des Ministeriums für Ökologische Transition und die demografische finanziert und mit Mitteln aus dem Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF) mitfinanziert.
Weitere Probenahmen und Migrationsstudien sind in den nächsten Monaten in den Feuchtgebieten im Süden von Alicante geplant.











