29. April 2025 – Das valencianische Gesundheitssystem arbeitet weiterhin unter normalen Bedingungen. Es kommt nur zu geringfügigen und vereinzelten Störungen aufgrund des großflächigen Stromausfalls, der Spanien am Montag, den 28. April, betraf.

Insgesamt wurden 241 Patienten mit Sauerstofftherapie in Krankenhäusern und Pflegezentren der Region behandelt. Nur zwei Patienten mussten aufgrund mehrerer Vorerkrankungen stationär aufgenommen werden. Die Hämodialysebehandlungen verliefen ohne Zwischenfälle.

Seit Beginn des Stromausfalls bis zum frühen Dienstagmorgen registrierten die Notfallinformations- und Kommunikationszentren (CICUs) 1,889 Vorfälle. Davon waren 25 % medizinische Notfälle, 12 % dringende Transporte, 4 % ärztliche Konsultationen, 4 % medizinische Notfälle, 2 % Verlegungen zwischen Krankenhäusern und 53 % betrafen nicht klassifizierte oder Koordinierungsaufgaben.

In einigen Gesundheitsbereichen kam es in den Radiologieabteilungen zeitweise zu Störungen. In solchen Fällen werden nicht durchgeführte Diagnoseuntersuchungen so schnell wie möglich nachgeholt.

Die Kommunikationssysteme im regionalen Gesundheitsnetz funktionieren weiterhin, allerdings mit einigen Schwankungen aufgrund anhaltender Probleme mit Internet und Telefondiensten. Dennoch blieb der wichtige Kontakt, auch zwischen Intensivstationen und dem Gesundheitsmanagement, dank TETRA-Funkgeräten aufrechterhalten.

Die Notstromversorgung ist weiterhin voll funktionsfähig. Die Generatoren in Gesundheitseinrichtungen werden mit Dieselkraftstoff versorgt, um auch bei weiteren Störungen den Betrieb sicherzustellen. Das Gesundheitsministerium aktivierte zudem Notfallprotokolle für Apotheken, die von IT-Ausfällen betroffen waren.

Während des Stromausfalls wurden die für Montagnachmittag geplanten Operationen vorsorglich ausgesetzt und werden nun verschoben. Die Notfallunterstützung der Militärischen Notfalleinheit (UME) und der Provinzfeuerwehrverbände stellte bei Bedarf eine kontinuierliche Kraftstoffversorgung der Gesundheitszentren sicher.

Von den Anrufen, die bei den Intensivstationen eingingen, bezogen sich 151 auf Patienten mit Atemnot, 113 waren Anfragen zum Austausch von Sauerstoffflaschen oder Beatmungsbatterien und 56 betrafen Rettungsmaßnahmen, vor allem für in Aufzügen eingeklemmte Personen.

Im Vergleich zum gleichen Feiertagsmontag der Vorwoche (21. April) verzeichneten die CICUs einen Anstieg der Gesamtaktivität um 17 %.

Trotz der außergewöhnlichen Umstände hat das valencianische Gesundheitssystem wichtige Dienste aufrechterhalten und dabei Widerstandsfähigkeit und eine wirksame Notfallkoordination bewiesen.