Die Stadt Torrevieja dürfte in den nächsten vier Jahren durch die Verpachtung von Strandbar-Konzessionen unerwartete Einnahmen von 1.4 Millionen Euro erzielen – viermal mehr als die ursprünglich in der öffentlichen Ausschreibung festgelegte Mindestmiete. Die Saisonverträge für Gastronomiebetriebe an den Stränden der Stadt wurden vergeben, obwohl das Verfahren erst kurz vor Ostern begann.
Die Ausschreibung umfasste zehn Grundstücke – jedes für eine Strandbar – verteilt auf drei Strände: sieben in La Mata, zwei in Los Náufragos und eines in Los Locos. Für alle Grundstücke galt ein identisches Startgebot von 8,060 Euro pro Jahr. Während andere Gemeinden wie Orihuela die Mieten je nach Standort anpassen, wendete Torrevieja einen einheitlichen Satz an. Über vier Jahre hinweg lag das prognostizierte Mindesteinkommen bei 322,400 Euro. Hohe Gebote trieben den Endbetrag jedoch deutlich darüber hinaus und erreichten insgesamt 1.4 Millionen Euro.
Das höchste Gebot kam von Grundstück 6 am Strand La Mata, das der Stadt über 444,000 Euro einbringen wird – mehr als das Zehnfache des Mindestpreises. Grundstück 5 am selben Strand folgte mit 180,000 Euro, während Grundstück 3 am Strand Los Náufragos mit 128,200 Euro den dritten Platz belegte. Das niedrigste Gebot lag bei 45,000 Euro für Grundstück 10, ebenfalls in La Mata.
Jeder Imbiss muss eine einheitliche Einrichtung aufweisen: eine 70 Quadratmeter große Grundfläche mit einer 20 m² großen Bar, einer 50 m² großen Terrasse und einer 10 m² großen Toilette. Die Betreiber sind verpflichtet, die Strukturen am Ende jeder Saison, die vom 15. März bis 31. Oktober läuft, abzubauen.
Es wird erwartet, dass der Gemeinderat die endgültigen Vergaben in seinen kommenden Sitzungen bestätigt und damit eine für die Stadt äußerst lukrative Ausschreibung offiziell abschließt.












