Am 24. April verwandelte sich ein ruhiger Morgen in Archena in eine Szene des Schreckens, als ein 74-jähriger Mann auf einer örtlichen Straße kaltblütig erschossen wurde – ein Mord, den Zeugen als „kalt und berechnet“ beschrieben.
Nun, weniger als zwei Wochen später, hat die Guardia Civil den mutmaßlichen Mörder verhaftet – einen 70-jährigen Mann und ebenfalls Bewohner von Archena – in einem erschreckenden Fall, der die Gemeinschaft erschüttert hat.
Laut den Behörden fuhr der Verdächtige direkt auf das Opfer zu, hielt sein Fahrzeug neben ihm an, stieg aus und eröffnete ohne zu zögern aus nächster Nähe das Feuer, traf das Opfer mehrfach und floh dann vom Tatort.
Rettungskräfte brachten den schwer verletzten Mann ins Virgen de La Arrixaca-Krankenhaus in Murcia, wo Ärzte um sein Leben kämpften. Doch trotz ihrer Bemühungen erlag er drei Tage später, am 27. April, seinen Verletzungen.
Nach dem Vorfall durchsuchten Ermittler der Kriminalpolizei der Guardia Civil den Tatort nach Hinweisen. Ihre Arbeit zahlt sich aus. Forensische Teams sammelten mehrere Hülsen, ballistische Beweise und entscheidende biologische Proben, die sie zum Verdächtigen führten. Der Mann wurde innerhalb weniger Tage aufgespürt und verhaftet.
Als weiterer Aspekt der Sache fanden die Beamten die Mordwaffe – eine 9-mm-Halbautomatikpistole – versteckt in einem landwirtschaftlichen Gebiet nahe Villanueva del Río Segura. Die Polizei geht davon aus, dass sie dort absichtlich versteckt wurde, um eine Vertuschung zu versuchen.
Der Verdächtige steht nun wegen Mordes und illegalem Waffenbesitz vor Gericht, während die Behörden versuchen, das Motiv hinter dieser brutalen Tat herauszufinden. Die Einheimischen, noch immer erschüttert von .der Gewalt, fragen sich: Wie konnte so eine grausame Tat im Herzen ihrer Stadt geschehen?











