17 Festnahmen, 10 Kilo Marihuana beschlagnahmt und 4,300 Euro bei der „Operation Ácido-23“ konfisziert
9. Mai 2025 – Im Rahmen einer groß angelegten Razzia gegen den Drogenhandel hat die spanische Guardia Civil ein kriminelles Netzwerk zerschlagen, das unter dem Deckmantel legaler Cannabis-Vereine in der Region Vega Baja in der Provinz Alicante operierte. Sechs Cannabis-Clubs wurden für die nächsten fünf Jahre dauerhaft geschlossen, und 17 Personen aus acht Nationalitäten wurden wegen Drogenhandels und organisierter Kriminalität festgenommen.
Die Untersuchung, bekannt als Operation Ácido-23Die Maßnahmen begannen im März 2023 auf Ersuchen der spanischen Sonderstaatsanwaltschaft für Drogenbekämpfung. Die Behörden wurden misstrauisch, nachdem sie einen neuen Cannabis-Verein registriert und einen Anstieg der Meldungen über Drogenbesitz und -konsum festgestellt hatten, insbesondere unter Ausländern in der Region.
Obwohl sich diese Clubs als gemeinnützige Cannabis-Vereine präsentierten, stellten die Ermittler fest, dass sie in Wirklichkeit als profitable Drogenhandelsplätze fungierten. Im Laufe einer einjährigen Untersuchung leitete die Guardia Civil die Operation in sechs Phasen ein. Zwischen November 2024 und März 2025 führten Beamte acht Razzien in den Städten Torrevieja, Orihuela Costa, Guardamar del Segura und Rojales durch.
Bei den Razzien beschlagnahmten die Beamten fast 10 Kilogramm Marihuana und verwandte Produkte, darunter 767 vorgedrehte Joints, Spritzen mit flüssigem Cannabisextrakt und Cannabis-Esswaren. Die Behörden entdeckten außerdem ein kleines Labor vor Ort, in dem Haschisch, Öle und andere Derivate hergestellt wurden. Insgesamt wurden außerdem 4,298.78 Euro Bargeld beschlagnahmt.
Zu den 17 Verdächtigen – elf Männer und sechs Frauen im Alter zwischen 11 und 6 Jahren – gehören spanische, britische, kolumbianische, russische und finnische Staatsbürger. Alle wurden bis zum Abschluss des Verfahrens gegen Kaution freigelassen. Die sechs beteiligten Vereine wurden jedoch per Gerichtsbeschluss für fünf Jahre geschlossen.
Die Guardia Civil betonte ihr anhaltendes Engagement im Kampf gegen die Drogenkriminalität und rief die Öffentlichkeit dazu auf, verdächtige Aktivitäten auch weiterhin über die offiziellen Kanäle zu melden.












