Am Sonntagabend brach im Buschland rund um den Golfplatz Las Ramblas ein Waldbrand aus, der Rauchschwaden in den Himmel schickte und sofortige Nothilfe erforderte. Das Feuer brennt sich derzeit durch trockene, überwucherte Vegetation und bedroht nahegelegene Wohnhäuser, während es sich schnell durch das zerklüftete Gelände ausbreitet.

Der Brand scheint sich in einem dicht bewachsenen Tal zwischen der Avenida Ramblas de Oleza und der Avenida Ramblas de Oleza 2 zu konzentrieren, einem Ort, der sich aufgrund seiner eingeschränkten Zugänglichkeit für die Einsatzkräfte als schwierig erweist. Derzeit sind zwei Feuerwehrwagen vor Ort – auf beiden Seiten des Tals positioniert – und arbeiten unermüdlich daran, die Flammen einzudämmen. Auch ein Löschhubschrauber ist im Einsatz und wirft wiederholt Wasser ins Zentrum des Infernos, um dessen Ausbreitung zu verlangsamen.

Siehe Video hier: https://x.com/MeteOrihuela/status/1921656533554774358

Während die Flammen weiter die steilen Böschungen hinauf in Richtung der Wohnhäuser entlang der Oleza 2 kriechen, konzentrieren sich die Feuerwehrleute auf die Errichtung eines Schutzwalls. Ein Löschfahrzeug arbeitet speziell daran, das Farnkraut und das trockene Unterholz rund um etwa 30 Gebäude zu dämpfen, um ein weiteres Vordringen des Feuers zu verhindern.

Aufgrund der Nähe des Brandes zu mehreren Wohngebieten aktivierten die Behörden Stufe 1 des Sonderplans zur Waldbrandbekämpfung (PEIF). Der Brand brach in einem Waldgebiet aus und breitete sich rasch in der trockenen Vegetation aus, was die Bevölkerung alarmierte. Trotz der Intensität des Brandes und seiner Nähe zu Wohngebieten wurden keine Verletzten oder Sachschäden gemeldet.

Die Einsatzkräfte setzten sowohl Luft- als auch Bodentruppen ein, um den Brand zu bekämpfen. Lufteinheiten waren an den Löscharbeiten beteiligt, wurden jedoch um 8:40 Uhr abgezogen, nachdem sich die Lage stabilisiert hatte. Bodentruppen, darunter Mitarbeiter der Feuerwachen in Torrevieja und Almoradí, setzten die Sicherung des Gebiets fort.

Aus Sicherheitsgründen wurden 50 Einwohner der Gemeinde Loira evakuiert. Die lokalen Behörden koordinierten eine gemeinsame Operation, an der Feuerwehr, Waldbrandbekämpfung, Zivilschutz, die Rettungsdienste von Orihuela und die örtliche Polizei beteiligt waren.

Die schnelle Reaktion und Koordination der verschiedenen Notfallteams spielte eine entscheidende Rolle bei der Eindämmung des Feuers und der Gewährleistung der Sicherheit der Anwohner.

Erst vor 12 Monaten, im Juni 2024, brach zwischen den Golfplätzen Las Ramblas und Campoamor, etwa 2–3 Kilometer von Villamartin entfernt, ein großer Waldbrand aus.

Der Brand brach in der Nähe des Tajo-Segura-Wasserkanals aus und breitete sich rasch durch trockenes Buschland und Kiefernwälder aus. Starke Ostwinde und hohe Temperaturen heizten den Brand an. Er stellte eine ernsthafte Bedrohung für umliegende Wohngebiete dar, drang bis auf 150 Meter an Häuser heran und vernichtete über 10 Hektar geschütztes Land in der Region Sierra Escalona und Dehesa de Campoamor.

Die Feuerwehr, darunter auch Luftlöscheinheiten, wurde umgehend eingesetzt und konnte den Brand bis zum nächsten Morgen eindämmen. Am darauffolgenden Tag brach der Brand jedoch erneut aus, was Evakuierungen im Viertel Las Ramblas erforderlich machte, bevor er vollständig gelöscht werden konnte.

Obwohl der Golfplatz Villamartin nicht direkt betroffen war, verdeutlichte die Nähe des Feuers die anhaltende Gefahr von Waldbränden in der Region Orihuela Costa während der Trockenzeit.

Die Brandursache auf den Ramblas ist derzeit noch unbekannt. Die Anwohner werden dringend gebeten, wachsam zu bleiben und den Anweisungen der Rettungsdienste Folge zu leisten.

Während die Flammen weiter das steile Ufer hinauf in Richtung der Wohnungen in Oleza 2 kriechen, versucht das Feuerwehrauto, das Farnkraut rund um etwa 30 Gebäude einzudämmen.
Während die Flammen weiter das steile Ufer hinauf in Richtung der Wohnungen in Oleza 2 kriechen, versucht das Feuerwehrauto, das Farnkraut rund um etwa 30 Gebäude einzudämmen.