Drei Einheiten der Waldbrandbekämpfung blieben am Montag entlang der Avenida Las Ramblas de Oleza vor Ort, um nach dem Brand vom Sonntag ein erneutes Ausbrechen zu verhindern.
Aktualisiert: 12. Mai 2025 – 4.00:XNUMX Uhr
Der Waldbrand, der am Sonntag in Orihuela Costa in der Nähe der Avenida Las Ramblas de Oleza ausbrach, versengte drei Hektar und beschädigte fünf Häuser – bei vieren wurden Veranden oder Terrassen beschädigt, bei einem die Rückfassade.
Das Feuer, das um 6:01 Uhr ausbrach und sich bis 8:40 Uhr stabilisierte, versetzte die Anwohner in große Beunruhigung. Angetrieben von trockener Vegetation breitete es sich rasch von einem Waldgebiet auf nahe gelegene Häuser aus. Aufgrund der Nähe zu Wohngebieten wurde Stufe 1 des Sonderplans für Waldbrände aktiviert. Die Behörden evakuierten vorsorglich 50 Bewohner der Wohnsiedlung Loira.
Es wurden zwei Flugzeuge und eine umfangreiche Bodentruppe eingesetzt, darunter Feuerwehreinheiten der Stationen Torrevieja und Almoradí, vier Waldbrandmannschaften, der Zivilschutz, die Rettungsdienste von Orihuela und die örtliche Polizei.
Trotz der massiven Reaktion waren die Flammen erst um 11:12 Uhr – fünf Stunden nach Ausbruch – vollständig unter Kontrolle. Bürgermeister Pepe Vegara und Notfallrat Víctor Valverde bestätigten vor Ort die Aktivierung des Notfallteams des Roten Kreuzes, um eine Notunterkunft einzurichten, falls die obdachlosen Bewohner diese über Nacht benötigen sollten.
Letztendlich nutzte niemand die Notunterkunft, einige Bewohner zogen es jedoch vorsichtshalber vor, in Hotels zu übernachten. Seit Montag sind drei Feuerwehreinheiten vor Ort, um ein Wiederaufflammen des Feuers zu verhindern.
Der Vorfall hat die Besorgnis entlang der Küste verstärkt. Anwohner beklagen Vernachlässigung, Verwahrlosung und mangelnde Pflege in den mit trockenem Gestrüpp überwucherten Gebieten. Angesichts der erwarteten steigenden Temperaturen fordern die Einheimischen erneut die dringende Räumung von Schluchten, Gärten und Straßen.
Ein weiterer Brand im letzten Jahr
Die Ursache dieses Brandes ist noch unbekannt. Er ereignete sich in der Nähe eines anderen Brandes im Juni letzten Jahres, nahe dem Tajo-Segura-Kanal zwischen Las Ramblas Golf und Campoamor. Dieses Feuer erreichte Wohnhäuser bis auf 150 Meter, einen privaten Gastank bis auf 15 Meter und das nächste Golfloch – dessen Sprinkleranlage auf Hochtouren lief, um als Brandschutz zu dienen – nur 30 Meter. Obwohl der Brand zunächst unter Kontrolle gebracht werden konnte, flammte er später erneut auf und zerstörte schließlich 10 Hektar. Er verfehlte nur knapp die geschützte Landschaft der Sierra Escalona und Dehesa de Campoamor sowie ein geplantes Baugebiet (PAU 5), dessen Freigabe durch die Regionalregierung derzeit geprüft wird.
Miguel Ángel Pavón, Präsident von Amigos de Sierra Escalona (ASE), warnte damals, der Brand könne als Rechtfertigung für Bauvorhaben in einem Waldgebiet dienen. Obwohl das Gebiet technisch als bebaubares Land ausgewiesen ist, war es mit Kiefern und mediterraner Strauchvegetation bewachsen und galt somit als Waldland. Daher fällt es weder unter die nationalen noch unter die valencianischen Forstgesetze, die die Umwidmung brandgeschädigter Waldflächen für 30 Jahre verbieten.
Sowohl ASE als auch die Freunde der Feuchtgebiete im Süden Alicantes (AHSA) haben gefordert, das Gebiet PAU 5 in die Grenzen des Naturparks Sierra Escalona einzubeziehen und formell neu zu klassifizieren, um eine künftige Bebauung zu verhindern.












