Die Fraktion Vox Municipal im Stadtrat von Torrevieja wird in der kommenden Plenarsitzung einen Antrag vorlegen, in dem sie das Gesundheitsministerium auffordert, die private Verwaltung des Krankenhauses von Torrevieja und des dazugehörigen Gesundheitsamtes wieder einzuführen.
Die Partei argumentiert, dass die Rückkehr zur privaten Verwaltung dazu beitragen würde, die derzeitigen Ineffizienzen und zunehmenden Verzögerungen in der Gesundheitsversorgung zu lindern.
Das Krankenhaus von Torrevieja wurde von seiner Eröffnung im Jahr 2006 bis Oktober 2021 privat von der Gesundheitsgruppe Ribera Salud verwaltet. Dann stellte die Regionalregierung von Valencia es im Rahmen einer umfassenderen Politik zur Rücknahme von Konzessionen im Gesundheitswesen unter öffentliche Kontrolle.
Ziel dieses „Reversionsprozesses“ war die Integration privat geführter Krankenhäuser in das öffentliche System mit dem Ziel, die Transparenz und Chancengleichheit beim Zugang zur Gesundheitsversorgung zu verbessern.
Vox betont jedoch, dass die Rücknahme negative Auswirkungen gehabt habe. Eine der Hauptsorgen sei der exponentielle Anstieg der Wartelisten, insbesondere für chirurgische Eingriffe. Laut Angaben des Gesundheitsministeriums vom Dezember 2024 beträgt die durchschnittliche Wartezeit für chirurgische Eingriffe im Krankenhaus von Torrevieja 55 Tage.
Trotzdem bleibt Torrevieja das drittbeste Gesundheitsamt der Region, was die Wartezeiten für Operationen angeht. Es wird vom Gesundheitsamt Denia – das ebenfalls im Februar 2024 wieder in öffentliche Verwaltung überführt wurde – mit einer durchschnittlichen Wartezeit von 47 Tagen übertroffen, und vom Gesundheitsamt Elche-Crevillente, wo das Vinalopó-Krankenhaus, das weiterhin von Ribera Salud verwaltet wird, eine durchschnittliche Wartezeit von 39 Tagen aufweist.
Vox argumentiert, dass diese Zahlen ihre Position untermauern, dass privates Management, wie das zuvor in Torrevieja angewandte Modell, effizientere und reaktionsschnellere Gesundheitsdienste bereitstellen kann.
Sie fordern eine Neubewertung der aktuellen politischen Ausrichtung zugunsten eines ihrer Ansicht nach wirksameren Hybridansatzes, der die Verwaltung durch den privaten Sektor im Rahmen des öffentlichen Gesundheitswesens nutzt.












