Der Stadtrat von Orihuela ist in Rauch aufgegangen – zumindest, wenn es um die Finanzierung der Waldbrandprävention geht. Die Stadt hat gerade eine wichtige Subvention verloren, weil sie Noch ist mit seinen Zahlungen an die Steuerbehörde nicht auf dem Laufenden.
Die am Freitag im Amtsblatt der Generalitat Valenciana (DOGV) veröffentlichte Ankündigung war ein herber Schlag: Orihuela steht nicht mehr auf der Liste der Gemeinden, die für den Zuschuss in Frage kommen. Warum? Die Gemeinde schuldet sowohl der regionalen Steuerbehörde als auch der staatlichen Steuerverwaltung Geld. Ups.
Dieses verlorene Geld war für wichtige Projekte zur Waldbrandverhütung vorgesehen, wie das Anlegen von Brandschneisen, das Beschneiden von Bäumen, das Entfernen von Schilf, die Reparatur von Waldwegen und die Bereitstellung von Wasserstellen für die Brandbekämpfung. Stattdessen erhält Orihuela nichts.
Die lokale PSOE machte umgehend Druck auf die PP-Vox-Koalition. Der sozialistische Stadtrat Luis Quesada kritisierte das Regierungsteam scharf: „Das ist inakzeptabel. Dank der desaströsen Führung der PP-Vox-Regierung verschlechtert sich die Lage in Orihuela täglich.“
Quesada beließ es nicht dabei – er forderte Bürgermeister Pepe Vegara, den Finanzminister, auf, zu erklären, wie es zu diesem Fiasko kommen konnte. „Wir haben den Überblick über die aufs Spiel gesetzten oder weggeworfenen Subventionen verloren“, schimpfte er.
Es sieht so aus, als würden Orihuelas Brandschutzpläne in Flammen aufgehen – und das alles, weil jemand vergessen hat, die Rechnung zu bezahlen.












