Guardia Civil macht riesigen Fang illegaler Fische!
Santa Pola wurde von einem Fischskandal erschüttert, nachdem die spanischen Behörden bei zwei getrennten Razzien satte 250 Kilo Meeresfrüchte aus illegaler Fischerei beschlagnahmten – die Geldstrafen könnten bis zu 60,000 Euro betragen.
Bei der ersten Aktion wurde ein 63-jähriger Mann dabei erwischt, wie er 140 Kilo minderjährigen Oktopus in den Kofferraum seines Autos stopfte – ohne Kühlung, ohne Dokumente und ohne Schamgefühl. Der Fang war weder angemeldet noch versteigert worden, was die öffentliche Gesundheit und die Nachhaltigkeit der Meere gefährdete.
In einem örtlichen Restaurant wurden unterdessen weitere 110 Kilo fragwürdiger Meeresfrüchte in Gefrierschränken gefunden – unbeschriftet, nicht nachverfolgbar und schwarz direkt von Fischern gekauft. Einige der Oktopusse waren sogar halb aufgetaut, und Laboruntersuchungen ergaben, dass viele zu jung waren, um legal gefangen zu werden.
Dem 60-jährigen Restaurantbesitzer drohen möglicherweise nicht nur Geldstrafen – er könnte auch wegen Gefährdung der öffentlichen Gesundheit angeklagt werden, da der Fisch bereits auf der Speisekarte stand und den Gästen serviert wurde.
Die Behörden warnen, dass die Umgehung der legalen Fischkette eine ernsthafte Gefahr für die Verbrauchersicherheit und die Umwelt darstellt. Derzeit laufen Ermittlungen, um die Fischer hinter dem illegalen Fang zu fassen.
Die beschlagnahmten Meeresfrüchte befinden sich nun in den Händen der valencianischen Seebehörde. Dieser Skandal könnte tiefer gehen, als es den Anschein macht.












