ORIHUELA COSTA 11. Juni – Eine dramatische Polizeikontrolle in den sonnigen Straßen von Orihuela Costa endete mit der Festnahme eines Mannes, der schwerer Drogendelikte verdächtigt wird – nachdem er am Steuer eines in Großbritannien zugelassenen Autos erwischt wurde, das vollgestopft war mit dem, was die Polizei für Kokain.
Die örtliche Polizei griff ein, nachdem sie das verdächtige Verhalten des Fahrers bemerkt hatte. Als sie dem Fahrzeug signalisierten, anzuhalten, versuchte der Mann angeblich zu fliehen. Die Beamten schritten schnell ein und verlangten seinen Ausweis. Der Mann konnte keinen Führerschein vorzeigen und wurde nach Rücksprache mit der Guardia Civil-Datenbankstellte die Polizei fest, dass er nicht einmal registriert war.
Das war aber erst der Anfang.
Bei der Durchsuchung des Kofferraums wurden mehrere verdächtige Taschen gefunden, gefüllt mit weiße Substanzen in Pulver- und Gesteinsform, vermutlich Kokain. Die Beamten fanden auch Drogenutensilien, darunter eine Präzisionswaage, Plastiktütenund Werkzeuge, die üblicherweise für den Drogenhandel verwendet werden. Insgesamt beschlagnahmte die Polizei 400 Gramm des verdächtigen Betäubungsmittels.
Der Mann – dessen Identität nicht bekannt gegeben wurde – wurde vor Ort festgenommen und nun vor Gericht gestellt. Ihm wird vorgeworfen, schwere Straftat gegen die öffentliche Gesundheit.
Die Razzia verstärkt die wachsende Besorgnis über den Drogenhandel an Spaniens beliebter Costa Blanca, einer Region, die lange Zeit mit Auswanderern und Urlaubern in Verbindung gebracht wurde – die aber zunehmend auf den Radarschirm der organisierten Kriminalität gerät.
Ob der Verdächtige Verbindungen zu einem größeren Drogennetzwerk hat, muss die Polizei noch bestätigen, die Ermittlungen dauern jedoch an.











