Für Autofahrer, die von der einmonatigen Sperrung des AP-7-Autobahntunnels in Pilar de la Horadada betroffen sind, zeichnet sich Erleichterung ab.
Der Tunnel, der in Richtung Cartagena gesperrt war, seit ein tragischer LKW-Brand einen Fahrer das Leben kostete, soll am letzten Juniwochenende wieder geöffnet werden. Dies gab Bürgermeister José María Pérez Sánchez am Sonntag über die sozialen Medien bekannt.
Seit dem Vorfall ist der Verkehrsfluss zwischen der Region Murcia und der Gemeinde Alicante durch die Sperrung erheblich beeinträchtigt worden. Besonders betroffen sind hiervon Reisende, die zu den beliebten Strandorten Campoamor, Torre de la Horadada und Mil Palmeras fahren oder von dort zurückfahren.
Da die Fahrzeuge auf die N-332 umgeleitet und durch San Pedro del Pinatar geschleust werden, bevor sie wieder auf die AP-7 gelangen, sind lange Staus – insbesondere an Wochenenden – zur Normalität geworden.
Mit dem nahenden Sommer werden die Staus immer schlimmer. Besonders problematisch sind die Sonntage, da der Verkehr dann aus den Küstengebieten zurückkehrt. „Dies ist zu einem der kritischsten Verkehrsknotenpunkte im Vorfeld des Sommers geworden“, bemerkte Bürgermeister Pérez.
Die lokalen Behörden haben daraufhin alternative Lösungen zur Entlastung des Engpasses geprüft. Die Möglichkeiten sind jedoch begrenzt. „Die einfachste Lösung wäre, eine der gesperrten Fahrspuren in eine provisorische Zweibahnstraße umzuwandeln, aber das Ministerium für öffentliche Arbeiten hat dies aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen“, erklärte Pérez. „Andere Alternativen sind Nebenstraßen, die für das umgeleitete Verkehrsaufkommen nicht ausgelegt sind.“
Trotz der Komplexität der Lage ist die Ankündigung eines festen Wiedereröffnungstermins eine erfreuliche Entwicklung. „Die Wiedereröffnung fällt mit dem Beginn der touristischen Hochsaison zusammen, in der viele Einwohner und Besucher ihren Urlaub in Pilar de la Horadada verbringen“, sagte der Bürgermeister. Er fügte hinzu, das Ministerium arbeite mit Hochdruck an der Fertigstellung der notwendigen Reparaturen der beschädigten Infrastruktur.
„Ich schätze ihr Engagement und bleibe in engem Kontakt mit dem Ministerium für öffentliche Arbeiten, um die Bürger über alle weiteren Neuigkeiten auf dem Laufenden zu halten“, so Pérez abschließend.












