- Das Opfer wurde in ihrem Haus von den Angreifern angegriffen.
- Sechs Personen wurden festgenommen, drei von ihnen wurden in Untersuchungshaft genommen.
20. Juni 2025 Die spanische Guardia Civil hat eine kriminelle Gruppe aus sechs spanischen Staatsbürgern zerschlagen, die im Dezember 2024 an einem brutalen Raubüberfall in einer Residenz in San Fulgencio beteiligt waren. Ein Richter ordnete die Untersuchungshaft für drei der Verdächtigen an.
Die Ermittlungen begannen am 18. Dezember 2024 unter der Leitung der Abteilung für Eigentumsdelikte der Kriminalpolizei der Guardia Civil von Alicante. Eine Frau hatte gemeldet, in ihrem Haus von mehreren maskierten Personen angegriffen worden zu sein. Sie hatte die Täter dabei erwischt, wie sie den Sicherungskasten in ihrer Garage manipulierten. Als sie entdeckt wurden, schlugen die Angreifer sie nieder, hielten ihr den Mund zu, um sie daran zu hindern, um Hilfe zu rufen, und fügten ihr Verletzungen im Gesicht, am Kinn und am Kopf zu.
Dank der Kooperation von Zeugen und der im Laufe der Ermittlungen gesammelten Beweise konnten die Beamten ein verdächtiges Fahrzeug aufspüren, das nur wenige Stunden vor dem Raubüberfall in einen Polizeieinsatz verwickelt war. Das Auto war von einem Sicherheitskontrollpunkt in der nahegelegenen Stadt Guardamar del Segura geflohen.
Weitere Ermittlungen führten die Behörden zu einer Gruppe mit Sitz in der Provinz Almería, die für Eigentumsdelikte bekannt ist. Einer der Verdächtigen saß bereits wegen ähnlicher Delikte im Gefängnis.
Höhepunkt der Operation war die Durchsuchung eines Wohnhauses in Pulpí (Almería). Dort fand die Polizei Kleidungsstücke, die während des Raubüberfalls getragen wurden, sowie Teile einer Schusswaffe. Die Festnahmen und die Durchsuchung erfolgten mit Unterstützung der Bürgerschutzeinheit (USECIC) der Kommandozentrale Almería.
Den sechs Festgenommenen – fünf Männern und einer Frau im Alter zwischen 22 und 48 Jahren – wird Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Raub und Körperverletzung vorgeworfen. Alle wurden dem Haftrichter vorgeführt. Drei von ihnen wurden in Untersuchungshaft genommen, die anderen drei wurden unter Sicherheitsvorkehrungen freigelassen.











