Die Stadt Orihuela hat eine öffentliche Ausschreibung für Arbeiten zur Eindämmung von Regenwasserabfluss und Überschwemmungen in einem der am stärksten überschwemmungsgefährdeten Gebiete von Orihuela Costa veröffentlicht. Das Projekt mit einer Investition von 174,000 Euro konzentriert sich auf die Verbesserung der Entwässerung rund um die Grundschule Playas de Orihuela und die umliegenden Wohngebiete.
Die Arbeiten sind Teil einer umfassenderen Strategie zur Implementierung nachhaltiger städtischer Entwässerungssysteme (SUDS), die eine umweltfreundliche Alternative zur herkömmlichen Regenwasserinfrastruktur bieten. Diese Systeme sollen natürliche Entwässerungsprozesse nachahmen, wie sie vor der Stadtentwicklung existierten – eine dringend benötigte Lösung in dieser Küstenregion, wo starke Regenfälle das bestehende Netz regelmäßig überfordern.
Laut der technischen Dokumentation ist das Abwassersystem von Orihuela Costa hauptsächlich einheitlich und versorgt das Stadtzentrum, nahegelegene Wohnsiedlungen und den Golfplatz Las Colinas. Zwar gibt es einige lokale Regenwassersammler, unter anderem in Lomas de Golf und in der Nähe des Einkaufszentrums La Zenia, aber bestimmte Gebiete sind bei mittleren bis starken Regenfällen weiterhin gefährdet.
Ein solcher Hotspot ist die Calle Paraná, die neben der Schule von Playas de Orihuela verläuft. Bei starkem Regen fließt das Regenwasser aus den umliegenden Straßen in die Paraná, überlastet die schmalen und flach geneigten Abflussrohre und verursacht erhebliche Überschwemmungen, insbesondere auf der Insel zwischen der Calle Paraná und der Avda California.
Um dieses Problem zu lösen, umfasst das geplante Projekt den Bau einer Filtergraben entlang des Inselumfangs. Dieser Graben ermöglicht ein allmähliches Eindringen von Wasser in das Regenwassernetz und entlastet so das bestehende System.
Zusätzlich Regengarten Es wird ein speziell gestalteter abgesenkter Bereich installiert, der Regenwasser auffängt und durch die Verwendung sorgfältig ausgewählter Vegetation dabei hilft, Schadstoffe herauszufiltern.
Der geplante Zeitrahmen für das Projekt beträgt vier Monate. Der Zeitplan kann jedoch aufgrund von Schulferien oder anderen Störungen angepasst werden. Interessierte Baufirmen haben bis Juli 14 um ihre Angebote für den Auftrag einzureichen.
Die Initiative unterstreicht das Engagement der Stadt für eine widerstandsfähige Stadtplanung, insbesondere in Gebieten, in denen wiederholt Überschwemmungen Schulen und Wohngebiete beeinträchtigen.












