Vapes gehen in Rauch auf Das spanische Gesundheitsministerium geht hart gegen Raucher und Dampfer vor. Ein umfassendes neues Anti-Tabak-Gesetz verbietet das Rauchen auf Terrassen, in Arbeitsfahrzeugen, auf Universitätsgeländen, in Schwimmbädern und Partylokalen. Und ja – das gilt auch für Ihren geliebten Vape Pen.

Gesundheitsministerin Mónica García machte es unmissverständlich klar: Es gibt keinen sicheren Tabak – auch nicht für die fruchtigen E-Zigaretten. „Es gibt keinen gesunden Tabak“, erklärte sie diese Woche vor dem Kongress und kritisierte die E-Zigaretten-Industrie scharf dafür, mit Aromen und auffälliger Werbung „neue Konsumenten anzulocken“.

Das neue Gesetz, das voraussichtlich in wenigen Wochen öffentlich zur Debatte steht, wird E-Zigaretten und erhitzten Tabak genauso behandeln wie herkömmliche Zigaretten. Das bedeutet: Kein Rauchen auf Kneipenterrassen, kein heimlicher Zug am Strand und keine Wolken in Campus-Treffs. In öffentlichen oder gemeinsam genutzten Räumen ist das Dampfen offiziell unerwünscht.

Doch das ist noch nicht alles. Die Regierung erwägt auch strengere Vorschriften für E-Zigaretten-Aromen – sie bezeichnet sie als „Strategie, junge Menschen süchtig zu machen“ – und plant Beschränkungen für Nikotinbeutel, die laut García in manchen Fällen bis zu zehnmal so viel Nikotin enthalten wie medizinische Raucherentwöhnungshilfen.

Das Ziel: Eine rauchfreie Generation bis 2040.

Der vollständige Gesetzesentwurf muss zwar noch den Ministerrat und anschließend den Kongress passieren, doch die Botschaft des Ministeriums ist klar und deutlich: Ob Tabak oder Technologie, die Tage des öffentlichen Rauchens sind gezählt.

Wenn Sie also auf ein entspanntes Sommergetränk auf Ihrer Lieblingsterrasse gehofft haben, sollten Sie es genießen, solange es noch geht.