Die neueste Wasserqualitätsanalyse entspricht den von der regionalen Umweltbehörde festgelegten Standards.

Der Strand Cala Cerrada in La Zenia, Orihuela Costa, wurde nach zweitägiger vorübergehender Schließung aufgrund von Abwasserverschmutzung wiedereröffnet. Dies gab die Strandabteilung der Stadtverwaltung von Orihuela am Freitag bekannt.

Im Anschluss an die Reinigungsarbeiten zur Beseitigung der Ölpest wurde am vergangenen Mittwoch eine neue Wasserprobe entnommen. Diese Maßnahmen waren Teil des Programms zur Überwachung der Badegewässerqualität, das vom Regionalamt für Umwelt und Wasser verwaltet wird. Laut Stadtrat entsprachen die neuesten Testergebnisse den von der Conselleria festgelegten Qualitätsparametern und lagen innerhalb dieser. Auf dieser Grundlage und nach Anweisung der Generaldirektion für Wasser genehmigte das Amt unter der Leitung von Manuel Mestre (Vox) die Wiedereröffnung des Strandes für Badegäste.

Die Conselleria führt wöchentliche Kontrollen der Wasserqualität durch und ermöglicht so schnelle und wirksame Präventivmaßnahmen, bevor Probleme eskalieren.

Als Reaktion auf die Verschmutzung intensivierte die Strandbehörde ihre Bemühungen und arbeitete eng mit technischen Experten der Generaldirektion Wasser zusammen, um das Problem so schnell wie möglich zu lösen.

Wiederkehrende Vorfälle

In den letzten Jahren kam es in Orihuela Costa häufiger zu Strandsperrungen, die oft mit der touristischen Hochsaison zusammenfielen.

Bis zum vergangenen Sommer konnte die Gemeinde sechs Jahre in Folge stolz den Status der Blauen Flagge an allen elf Stränden behaupten. Unter der neuen PP-Vox-Koalitionsregierung und einer neu geschaffenen Küstenbehörde droht Cala La Mosca (auch bekannt als Playa Flamenca) im Jahr 2023 jedoch der Verlust der Blauen Flagge aufgrund festgestellter Abwassereinleitungen.

Damals kündigte die für die Vergabe der Blauen Flaggen zuständige Vereinigung für Umwelterziehung und Verbraucherschutz (ADEAC) den Entzug der Auszeichnung an diesem Standort an. Glücklicherweise konnte das Problem schnell gelöst werden, und die Flagge wurde wieder gehisst, nachdem die ausgezeichnete Wasserqualität bestätigt wurde.

Im Jahr 2024 wurde die Bedrohung jedoch Realität. Cala Estaca, der Strand direkt südlich von Cala La Mosca, verlor seine Blaue Flagge aufgrund „diffuser Verschmutzung“ und nicht identifizierter Einleitungen, obwohl das Wasser weiterhin als sicher zum Schwimmen galt.

Ende Juli letzten Jahres mussten sowohl Cala La Mosca als auch La Glea in Campoamor aufgrund ähnlicher Kontaminationsprobleme für vier Tage geschlossen werden. Die Blaue Flagge von Cala La Mosca konnte erst 20 Tage später wieder gehisst werden. In diesem Jahr erhielt Cala Estaca seine Blaue Flagge zurück, Cala La Mosca verlor sie jedoch.