Der Stadtrat von Torrevieja hat einer Entschädigungszahlung in Höhe von 45,000 € an die Familie eines 15-jährigen Mädchens zugestimmt, das im April 2023 bei einem Hammerwurf-Wettbewerb auf der städtischen Sportanlage eine schwere Kopfverletzung erlitten hatte.
Der Vorfall ereignete sich, als eine beim Hammerwerfen verwendete Metallkugel von ihrer Bahn abkam, das Sicherheitsnetz durchbrach und die Jugendliche traf, die sich außerhalb des Sicherheitsbereichs befand. Das Mädchen wurde aufgrund des Aufpralls im Koma auf die Intensivstation des Krankenhauses Torrevieja eingeliefert.
Die Entschädigung, die am vergangenen Freitag in einer Ratssitzung beschlossen wurde, erkennt die Verantwortung der Stadt für die unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen auf der Anlage an. Die ursprüngliche Forderung der Familie belief sich auf 90,000 Euro. Nach dem Unfall wurden die Sicherheitsnetze an der Leichtathletikbahn verstärkt, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.
Stadtrat Federico Alarcón bestätigte, dass die technischen Gutachten der Gemeinde die Entscheidung zur Haftungsübernahme stützten. Nach spanischem Recht sind öffentliche Verwaltungen verpflichtet, Bürger für Schäden zu entschädigen, die durch Mängel im öffentlichen Dienst entstehen, es sei denn, es liegt höhere Gewalt oder ein Verschulden des Bürgers vor.
Torrevieja bearbeitet zahlreiche solcher Haftpflichtansprüche. Die meisten werden abgelehnt, wenn kein klarer Zusammenhang mit kommunalen Versäumnissen festgestellt wird. Die Versicherung der Stadt übernimmt die Entschädigung über die ersten 2,500 Euro hinaus.












