Das Umweltministerium der Regionalregierung von Valencia hat die Umweltgenehmigung für zwei Photovoltaik-Projekte erteilt. Serrata Solar und Pedrera Solar, gelegen in den Gemeinden Algorfa und Rojales. Jede Anlage wird eine Kapazität von 10 MWmit einer Gesamtleistung von 20 MW und einer Gesamtfläche von 25.46 Hektar auf bisher ungenutzten landwirtschaftlichen Flächen.

Nach einer gemeinsamen Bewertung beider Projekte, die sich einen gemeinsamen Standort und eine gemeinsame Evakuierungslinie teilen, stellte die Generaldirektion für Stadtplanung, Landschaftsbau und Umweltverträglichkeitsprüfung fest, dass keine standardmäßige Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich sei. Die Genehmigung ist an die strikte Umsetzung bestimmter technischer und ökologischer Auflagen geknüpft.

Die Solarparks entstehen in unmittelbarer Nähe des Naturparks Lomas Juliana-Hoyo del Serrano-Barranco Calderón. Ihre 3.9 Kilometer lange unterirdische Evakuierungsleitung wird an das Umspannwerk Rojales angeschlossen und verläuft durch städtische und landwirtschaftliche Gebiete, die Autobahn AP-7 und einen Viehtriebweg.

Trotz Einwänden von Umweltverbänden während der öffentlichen Informationsphase, die vor einer möglichen ökologischen Isolation warnten, bestätigten Branchenberichte die Vereinbarkeit der Projekte mit den Umweltvorschriften, sofern Korrekturmaßnahmen ergriffen werden. Zu diesen Maßnahmen gehören die Integration in die Landschaft, der Erhalt der Vegetation, die Schaffung ökologischer Korridore, die Installation von Nistkästen und Beobachtungsposten für Wildtiere, der Schutz der Bodenerosion und ein Umweltüberwachungsplan während der gesamten Betriebsdauer der Anlagen. Der Einsatz von Herbiziden ist verboten, und zur Erhaltung der Anlagen wird extensive Viehhaltung empfohlen.

Die Resolution bestätigt, dass Schutzgebiete und Kulturgüter nicht beeinträchtigt werden und Protokolle für archäologische Funde gelten. Der Bau muss innerhalb von vier Jahren beginnen, andernfalls verfällt der Umweltverträglichkeitsbericht. Diese Entscheidung steht im Einklang mit regionalen und nationalen Strategien zur Förderung erneuerbarer Energien und zur Erreichung des Ziels der Generalitat: 2,500 MW installierte Photovoltaikleistung bis 2030.