• Die Person wird des Identitätsdiebstahls und der Urkundenfälschung verdächtigt.
  • Das Opfer wurde auf das Problem aufmerksam, nachdem es Verkehrsstrafen in Höhe von insgesamt fast 5,000 Euro erhalten hatte.

Murcia – Die Guardia Civil in der Region Murcia hat Ermittlungen zum mutmaßlichen Identitätsdiebstahl einer Frau aus Torre Pacheco eingeleitet. Die Ermittlungen führten zur Identifizierung eines Verwandten des Opfers als mutmaßlicher Täter der Verbrechen Identitätsdiebstahl und Dokumentenfälschung.

Der Fall begann, als die Frau der Guardia Civil meldete, dass sie von der spanischen Verkehrsbehörde (DGT) mehrere Benachrichtigungen wegen Verkehrsverstößen im Zusammenhang mit einem auf ihren Namen zugelassenen Fahrzeug erhalten hatte.

Sie erklärte, dass sie nicht Eigentümerin des betreffenden Fahrzeugs sei und keine Ahnung habe, warum ihr für Verstöße, die sie nicht begangen habe, eine Geldstrafe in Höhe von fast 5,000 Euro auferlegt werde.

Nach der Informationsbeschaffung bestätigte die Guardia Civil, dass das Fahrzeug tatsächlich auf ihren Namen zugelassen war und die Eigentumsübertragung online erfolgt war.

Die Ermittler fragten die Frau anschließend, ob sie ihren Personalausweis jemals abgegeben, verloren oder für Online-Vorgänge verwendet habe. Sie gab an, ihren Ausweis stets bei sich behalten zu haben.

Monate später stellten die Behörden fest, dass gerade ein weiteres Fahrzeug bei der DGT auf ihren Namen zugelassen wurde.

Im Zuge der Ermittlungen gesammelte Beweise ergaben, dass hinter dem Betrug ein Familienmitglied des Opfers steckte, das angeblich einen Moment der Unaufmerksamkeit ausnutzte, um ihren Personalausweis zu fotografieren.

Ein 54-jähriger Mann wurde inzwischen ausfindig gemacht und wird als mutmaßlicher Täter der Verbrechen Identitätsdiebstahl und Urkundenfälschung untersucht.