Die Stadtrat von Pilar de la Horadada und über 70 lokale Gastronomiebetriebe nehmen an der sechsten Ausgabe von Ecovidrios teil #GreenFlagsMovement diesen Sommer. Diese Kampagne der spezialisierten gemeinnützigen Organisation Ecovidrio zielt darauf ab, die Bemühungen lokaler Gastronomiebetriebe und Küstengemeinden zur Förderung der Kreislaufwirtschaft, insbesondere im Hinblick auf eine ordnungsgemäße Abfallbewirtschaftung, anzuerkennen.
Pilar de la Horadada konkurriert mit 47 anderen Gemeinden der Autonomen Gemeinschaft Valencia um die „Grüne Flagge der Nachhaltigkeit“ von Ecovidrio, eine Auszeichnung, die zuvor Valencia und Alicante gewonnen hatten. In diesem Jahr erhalten die Gemeinden mit der höchsten Punktzahl zusätzlich zur Grünen Flagge einen von Ecovidrio in Zusammenarbeit mit Paisaje Limpio organisierten Strandreinigungstag.
Im Rahmen dieser Initiative veröffentlicht Ecovidrio die dritte Ausgabe seiner Barometer zur Nachhaltigkeit des Gastgewerbes in Küstengebieten. Dieses Barometer bewertet nachhaltige Praktiken im HORECA-Sektor und konzentriert sich dabei auf Abfallmanagement, Energieeffizienz, verantwortungsvollen Konsum und nachhaltige Wassernutzung.
Ecovidrio möchte dem Anstieg des Glasabfalls in Küstengebieten im Sommer entgegenwirken, da ein Drittel aller Glasbehälter dann verbraucht wird und fast 50 % des Einwegglasabfalls aus dem Gastgewerbe stammt. Um die teilnehmenden Gemeinden und Unternehmen zu unterstützen, wird Ecovidrio 300 neue Container und bieten fast 1,500 kostenlose Abfalltransport-Tools. 100 Umweltpädagogen wird den teilnehmenden Bars, Strandbars und Restaurants außerdem Schulungen zu Praktiken der Kreislaufwirtschaft anbieten.
Um die Grüne Flagge zu erhalten, müssen Gemeinden Kriterien wie die Erhöhung der Glassammelmenge, die Sicherstellung einer Beteiligung von mindestens 50 % der örtlichen Gastronomiebetriebe und die aktive Bewerbung der Kampagne bei Einwohnern und Besuchern erfüllen. Im letzten Jahr sammelte die Kampagne über 62,800 Tonnen Glasbehälter, eine Steigerung von 16 % gegenüber 2023, wodurch über 36,000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden und 44,800 MWh Energie eingespart werden.












