Der Stadtrat von Alicante wird voraussichtlich eine umfassende Erweiterung des Tourismus- und Sportkomplexes El Plantio genehmigen. Der Gemeinderat wird voraussichtlich am Dienstag grünes Licht für einen positiven Bericht zum Projekt von regionalem Interesse (PIA) geben, der die Einrichtungen und die Grundfläche des Komplexes deutlich verbessern wird.
Der genehmigte Plan sieht eine Erweiterung des bestehenden Geländes um 631,104 Quadratmeter vor, wodurch sich die Gesamtfläche von El Plantío auf 1,185,587 Quadratmeter nahezu verdoppelt. Die Erweiterung umfasst den Bau eines zweiten 18-Loch-Golfplatzes, fünf vollwertiger Fußballplätze, eines 7er-Feldes und zwölf Paddle-Tennisplätze. Zu den neuen Einrichtungen gehören außerdem Umkleideräume, ein Empfangsgebäude, ein Vermietungsservice, ein Cafeteria-Restaurant, ein Fitnessstudio und weitere Annehmlichkeiten.
Neben der Sportinfrastruktur umfasst das Projekt eine internationale Schule mit Platz für 1,000 Schüler, ein Studentenwohnheim mit 200 Betten und ein neues Hotel mit 160 Zimmern. Der Plan sieht außerdem Grünflächen, Parkplätze und Straßenverbesserungen vor, um die Erreichbarkeit des Geländes zu verbessern.
Ein wichtiger Teil des Projekts besteht darin, die Verbindung zwischen dem Vía Parque (Alicante-Elche) und der Küste zu verbessern. Dies wird durch den Ausbau des Camino de Colmenares und des Camino de Agua Amarga erreicht, der als Ausgleichsmaßnahme für die Entwicklung dient.
Laut dem städtischen Stadtplanungsbericht entspricht das Projekt unter bestimmten Bedingungen den örtlichen Bauvorschriften. Der Bericht beschreibt die Erweiterung als „vorteilhaft für die Stadt und die weitere Metropolregion“ und hebt die strategische Lage entlang der Vía Parque sowie das Potenzial hervor, wertschöpfende Wirtschaftsaktivitäten mit langfristigem sozialen und ökologischen Nutzen anzuziehen.
Rocío Gómez, Stadträtin für Stadtplanung in Alicante, bezeichnete das Projekt als „große Investition und bedeutenden Fortschritt für das Wachstum der Stadt“. Sie wies darauf hin, dass 213 direkte Arbeitsplätze geschaffen werden, die während der Bauphase entstandenen nicht eingerechnet, und die dringend benötigten Straßenverbindungen in der Region verbessert werden. „Dieses Projekt steht im Einklang mit unseren Stadtentwicklungszielen – Stärkung des Stadtgefüges, Reduzierung von Stadtleerständen, Revitalisierung von Stadtteilen und Förderung der wirtschaftlichen Diversifizierung“, fügte Gómez hinzu.












